Ost-Expansion Aldi Nord will nach Polen

Weil das Geschäft daheim nicht mehr so rasant wächst wie einst, eröffnet Aldi eine Auslands-Tochter nach der anderen. Ganz neu auf der Liste der Expansionsziele: Polen. Den Kunden im östlichen Nachbarland, so die Theorie, ist die Marke sowieso schon bestens bekannt.


Essen - Der bereits beschlossene Markteintritt in Polen solle von der Regionalgesellschaft Aldi Nord verantwortet werden, berichtet die "Lebensmittel Zeitung". Für Aldi Nord sei Polen die achte Auslandsgesellschaft. Kenner des Unternehmens gingen davon aus, dass die ersten Filialen nach einer Vorlaufzeit von eineinhalb bis zwei Jahren eröffnet werden könnten.

Aldi-Kunde mit Tüten: Verlockende Perspektiven im Ausland
AP

Aldi-Kunde mit Tüten: Verlockende Perspektiven im Ausland

Die geographische Nähe Polens sei für Aldi ein starkes Argument dafür gewesen, das Land gegenüber Bulgarien und Rumänien vorzuziehen, so der Bericht. Zudem sei die Marke Aldi in Polen bereits bekannt.

Die Auslandsexpansion ist für Aldi der große Wachstumsmotor. Im Heimatland verzeichnete der Discounter Marktforschern zufolge im vergangenen Jahr Umsatzrückgänge. Gemeinsam kommen Aldi Nord und Süd auf inzwischen 16 Auslandsgesellschaften.

In diesem Jahr hatte Aldi seine ersten Filialen in der Schweiz eröffnet. Der Schweizer Markt ist für den Discounter ausgesprochen lukrativ. Weil die Preise höher sind als die in Deutschland, wird auch Aldi in der Schweiz teurer verkaufen als hierzulande.



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