Pannenstatistik Nokia in der Spitzengruppe

Jedes siebte Handy ist nach zwei Jahren kaputt. Auch Nokia-Handys sind offenbar besonders anfällig.


Menschliches Handy - geht nicht kaputt

Menschliches Handy - geht nicht kaputt

Stuttgart - Mit Hilfe von 23.000 Lesern testete die Zeitschrift "connect" die Qualität von Mobiltelefonen. Spitzenreiter in der Pannenstatistik nach Herstellern sind die Geräte der Firmen Motorola und Sagem, dicht gefolgt von Nokia.

In der Einzelwertung der Modelle nimmt Nokia gleich vier Mal den Spitzenplatz der meisten Defekte ein, berichtet "connect". Besonders anfällig seien die Displays der finnischen Handys. Besitzer von Ericsson-Handys hätten hingegen häufig Probleme mit dem Gehäuse - daher ein vierter Platz in der Gesamtwertung. Siemens Kunden leiden laut "connect" unter den defekten Akkus ihrer Handys, die Münchner Firma findet sich auf Platz fünf der Rangliste.

Der größte Schwachpunkt der defekten Handys waren dem Magazin zufolge die Displays. Jedes vierte defekte Gerät musste deshalb in die Werkstatt. Mit bis zu 380 Mark Reparaturpreis seien die kleinen Bildschirme auch das teuerste Ersatzteil in modernen Mobiltelefonen. Bei jedem sechsten kaputten Gerät war der Akku schuld. Tastaturen und Gehäuse ließen bei jedem zehnten Gerät eine Reparatur fällig werden, so die Zeitschrift.



© SPIEGEL ONLINE 2001
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung


TOP
Die Homepage wurde aktualisiert. Jetzt aufrufen.
Hinweis nicht mehr anzeigen.