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Perser liefern wieder Kaviar

aus DER SPIEGEL 40/1981

Liebhaber persischen Kaviars brauchen nicht mehr Mangel zu leiden: Die teuren Stör-Eier aus dem iranischen Teil des Kaspischen Meeres, die seit dem Umsturz im Iran nur noch in geringen Mengen auf dem schwarzen Markt gehandelt wurden, sind bald wieder in Feinkostgeschäften und Luxusrestaurants zu haben. Dem französischen Kaviarhändler Jean-Pierre Delaby gelang es, einen Exklusiv-Vertrag für den Auslandsvertrieb von iranischem Kaviar zu erhalten. Delaby wird den Persern drei Jahre lang 65 Tonnen Kaviar jährlich zum Preis von elf Millionen Dollar abnehmen und über Zwischenhändler in Europa und den USA vertreiben. Damit haben die Russen, die nach dem persischen Liefer-Stopp allein den kostbaren Stoff anboten, wieder einen ernsthaften Konkurrenten. Im Iran ist der Genuß von Kaviar aus religiösen Gründen verboten.

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