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Perser-Porsche

aus DER SPIEGEL 17/1976

Bei der »technologischen Befreiung der iranischen Automobilindustrie« hofft

Wirtschaftsprofessor

Kossro Mallah, Vizepräsident des persischen Automobilkonzerns Iran National, auf deutsche Hilfe. Der Teheraner Automobilmanager möchte in Zusammenarbeit mit dem Sportwagen-Produzenten Porsche ein Entwicklungsinstitut im Iran aufbauen, in dem Porsche-Ingenieure beispielsweise »die Vorarbeiten für ein neues Iran-National-Modell liefern könnten« (Mallah). Der bisherige Know-how- und Vorprodukte-Lieferant der Perser, der britische Automobilhersteller Chrysler U. K., hemmt nämlich bereits die weitere Expansion der iranischen Pkw-Produktion. Wegen Lieferschwierigkeiten der krisengeschüttelten Briten-Firma wird der Iran-National-Konzern, der Chrysler-Pkw der Marke Peykan fertigt, in diesem Jahr die Produktion nicht auf 200 000 Wagen erhöhen können (gegenwärtige Kapazität: 150 000 Pkw).

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