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Preistreiber im Benzin-Geschäft

aus DER SPIEGEL 34/1987

In den zwölf Benzinpreis-Runden dieses Jahres - die jüngste wurde vergangene Woche von der Aral eingeläutet - traten die großen deutschen Ölfirmen schön der Reihe nach als Preisführer an. Je dreimal hoben Esso und Aral als erste den Benzinpreis an, je zweimal gingen BP, Shell und Texaco voran. Das war vor wenigen Jahren noch ganz anders. Da hatte die Benzinbranche in den meisten Fällen der BP den mit negativer Publicity verbundenen Vortritt überlassen. Die Deutsche BP, die damals hohe Verluste produzierte, war in weit höherem Maße als die Wettbewerber auf bessere Erträge aus dem Benzingeschäft angewiesen; als einzige große Gesellschaft ohne heimische Gas- und Ölquellen konnte sie nicht die hohen Fördergewinne erzielen, mit denen die Konkurrenten Verluste beim Verkauf von Benzin und Heizöl ausglichen. Seit dem Rohölpreisverfall sind die Fördergewinne stark geschmolzen. Nun sind alle Firmen gleichermaßen an höheren Benzinpreisen interessiert.

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