Privat- und Firmeninsolvenzen Zahl der Pleiten gesunken

Die Zahl der Firmen- und Verbraucherpleiten ist im vergangenen Jahr trotz Wirtschaftskrise erneut gesunken. Auch der Wert der offenen Forderungen nahm um etwa ein Drittel ab: Insgesamt waren noch Rechnungen über 2,2 Milliarden Euro offen.


Wiesbaden - Nach Angaben des Statistischen Bundesamts wurden allein im November insgesamt nur noch 12.447 Pleiten registriert. Im Vorjahresvergleich ist das ein Rückgang von 9,9 Prozent. Dabei sank die Zahl der Verbraucherinsolvenzen um 10,7 Prozent auf 7903. Die Unternehmenspleiten reduzierten sich um 7,5 Prozent auf 2375 Insolvenzen.

Die voraussichtlichen offenen Forderungen der Gläubiger bezifferten die Gerichte laut Bundesbehörde für November auf 2,2 Milliarden Euro. Im November 2007 waren es noch 3,3 Milliarden Euro.

Von Januar bis November reduzierte sich die Zahl der Verbraucherinsolvenzen nach Angaben der Statistikbehörde um 8,5 Prozent auf 90.009 Insolvenzen. Die Zahl der Unternehmerpleiten ging um 5,7 Prozent auf 27.054 zurück. Insgesamt hatten die Gerichte 142.634 Insolvenzen registriert.

Die Insolvenzen setzen sich aus Verbraucherinsolvenzen, Unternehmenspleiten und übrigen Insolvenzen zusammen. Zu den übrigen Schuldnern zählt die Behörde ehemals Selbstständige und natürliche Personen als Gesellschafter sowie Schuldner aus Nachlässen.

kaz/ddp/dpa



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