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Profitable Hilfe

aus DER SPIEGEL 48/1971

Ausländische Direktinvestitionen in Entwicklungsländern, die nach allgemeiner Ansicht das Wirtschaftswachstum der armen Länder beschleunigen und deren Zahlungsbilanz entlasten, machten sich zumindest für die Kapitalgeber bezahlt. Der Gewinn aus Direktinvestitionen (zumeist: Investitionen großer Industrie-Unternehmen in ihre ausländischen Filialen und Tochtergesellschaften) betrug von 1960 bis 1968 das Zweieinhalbfache des investierten Kapitals. In den vier Ölländern Iran, Irak, Nigeria und Venezuela erzielten die ausländischen Konzerne gar aus 0,8 Milliarden Dollar Direktinvestitionen 12,1 Milliarden Dollar Gewinn.

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