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Propfans für größere Flugzeuge

aus DER SPIEGEL 37/1987

Der US-Luftfahrt-Konzern Boeing hat jetzt die Entscheidung begründet, den Bau des mit sogenannten Propfan-Triebwerken ausgerüsteten Passagier-Jets 7J7 zu verschieben. Die 7J7 mit ihren 150 Sitzen, so erklärten Boeing-Manager im US-Fachblatt »Aviation Week & Space Technology«, passe nicht mehr in die amerikanische Luftfahrt-Szene. Die Airlines würden in den neunziger Jahren Jets verlangen, die 170 und mehr Passagiere befördern können. Das werde nötig, weil die Flugaufsichtsbehörde möglicherweise in Zukunft die Zahl der Flugbewegungen begrenzen wird. Wegen der steigenden Zahl der Flüge registrierten die US-Behörden von Januar bis Juli dieses Jahres 610 Fast-Zusammenstöße. Triebwerk-Hersteller General Electric muß nunmehr den (besonders sparsamen) Propfan-Antrieb auf eine entsprechend höhere Leistung für größere Maschinen trimmen. Damit verzögert sich der Bau der 7J7 um etwa eineinhalb Jahre.

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