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Prozeß gegen Hintermänner?

aus DER SPIEGEL 46/1989

Der an diesem Mittwoch in Braunschweig beginnende Prozeß gegen die Devisenhändler Joachim Schmidt und Burkhard Junger bleibt wohl nicht das letzte Verfahren um den VW-Devisenskandal von 1987. In Frankfurt prüft die Staatsanwaltschaft Unterlagen aus Niedersachsen; dort haben die Staatsanwälte erhebliche Verdachtsmomente gegen eine Reihe Frankfurter Devisenhändler zusammengetragen. Die Strafverfolger glauben, daß Schmidt und Junger, die dem VW-Konzern einen Schaden von mindestens 385 Millionen Mark zugefügt hatten, Teil eines großen Devisenhändlerrings waren. Sollte sich der Verdacht erhärten, würde es in Frankfurt zu weiteren Prozessen kommen.

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