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Rat der Reichen für die Armen

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aus DER SPIEGEL 32/1985

Nach einer vom amerikanischen Finanzministerium preisgegebenen Gehalts-Statistik zählen die Angestellten des Internationalen Währungsfonds (IWF) zu den bestbezahlten Bürokraten der Welt. Von den 1666 Mitarbeitern, die in der Washingtoner IWF-Zentrale beschäftigt sind, verdient mehr als ein Viertel mindestens 50000 Dollar (rund 140000 Mark) netto im Jahr. Die Spitzengehälter reichen bis fast an 100000 Dollar netto heran. Die Hauptaufgabe des hochdotierten IWF-Stabes besteht darin, Spar- und Sanierungspläne für überschuldete Entwicklungsländer zu erarbeiten. In diesen Länder betragen die durchschnittlichen Jahreseinkommen nur wenige tausend oder gar nur einige hundert Dollar pro Kopf der Bevölkerung.

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