Regierungsplan Sonderprägung gegen den Kleingeldmangel

Weil in Deutschland nach wie vor zu wenige Ein-, Zwei- und Fünf-Cent-Münzen im Umlauf sind, will Berlin handeln: Die Bundesregierung hat einen Großauftrag für die Nachprägung der kleinsten Geldstücke erteilt.

Berlin - Insgesamt gehe es um Aufträge im Volumen von etwa 1,8 Milliarden Stück Kleinmünzen, für deren Herstellung rund 5000 Tonnen Stahl benötigt würden. Das berichtet die "Welt" unter Berufung auf ein Schreiben des Bundesfinanzministeriums.

In dem Schreiben heiße es: "Vor dem Hintergrund der in den letzten Monaten zu beobachtenden Verknappung bei Euro-Kleinmünzen (Nominale 1 Cent bis 5 Cent) hat das Bundesministerium der Finanzen im Einvernehmen mit der Deutschen Bundesbank zusätzliche Prägeaufträge an die fünf deutschen Münzstätten vergeben"

Für die Bereitstellung des erforderlichen Materials (Münzronden aus Stahl mit Kupferauflage) sei die Bundeswertpapierverwaltung in Bad Homburg zuständig.

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