Kabinettsbeschluss Bundesregierung segnet Rentenerhöhung ab

Im Juli sollen die Bezüge der rund 21 Millionen deutschen Rentner laut Kabinettsbeschluss spürbar steigen. Der Osten nähert sich dabei dem Westen an.
Teilnehmer der Dresdner Seniorenakademie (Archivbild)

Teilnehmer der Dresdner Seniorenakademie (Archivbild)

Foto: Ralf Hirschberger/ dpa

Das Bundeskabinett hat eine kräftige Rentenanhebung zum 1. Juli beschlossen. Nach einer Verordnung von Arbeits- und Sozialminister Hubertus Heil (SPD) steigt die Rente in Westdeutschland um 3,45 Prozent, in den neuen Bundesländern um 4,20 Prozent. Die Ostrenten nähern sich damit weiter den Westbezügen an.

Eine monatliche Rente von 1000 Euro, die nur auf Westbeiträgen beruht, soll sich demnach um 34,50 Euro erhöhen, eine gleich hohe Rente mit Ostbeiträgen um 42,00 Euro.

Die Rentenerhöhung basiert auf der guten wirtschaftlichen Entwicklung des Vorjahres, die Folgen der Coronakrise sind noch nicht berücksichtigt. Auf die nun anstehende Anhebung hat dies keine Auswirkungen. Der Bundesrat muss der Erhöhung noch zustimmen.

dab/dpa
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