Bis zu 6,12 Prozent Renten steigen im Juli deutlich

Die regelmäßige Anpassung der Renten soll wegen zusätzlicher Einnahmen deutlich höher ausfallen als bisher angenommen. In Ostdeutschland steigen die Bezüge sogar um mehr als sechs Prozent.
Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD)

Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD)

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Janine Schmitz / photothek / IMAGO

Die rund 21 Millionen Rentnerinnen und Rentner in Deutschland können sich auf eine kräftige Erhöhung ihrer Bezüge zum 1. Juli einstellen. So sollen die Renten um 5,35 Prozent in Westdeutschland und um 6,12 Prozent in Ostdeutschland steigen. Das teilte das Bundesarbeitsministerium mit.

Somit fällt die turnusgemäße Rentenanpassung voraussichtlich deutlich höher aus als zunächst angenommen. Ende November hatte Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) noch 4,4 Prozent genannt.

»Nachholfaktor« bereits eingepreist

Die angekündigte Wiedereinsetzung des sogenannten Nachholfaktors ist darin bereits berücksichtigt. Hintergrund ist, dass es im Jahr 2021 keine Rentenkürzung gab, obwohl die Einnahmen des Staates wegen der Coronapandemie stark eingebrochen sind.

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»Gerade angesichts der aktuellen Herausforderungen – sei es durch steigende Preise oder die internationale Krisenlage – ist es wichtig, zu sehen, dass unser Rentensystem funktioniert«, sagte Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD). Die Erhöhung sei eine »gute Nachricht für die Menschen, die durch ihre Arbeit jahrelang den Laden am Laufen gehalten haben«.

rai/dpa
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