Rückrufaktion Chrysler ordert 600.000 Fahrzeuge in die Werkstatt

Die US-Verkehrsbehörde hat Mängel bei zahlreichen Chrysler-Fahrzeugen entdeckt. Wegen Problemen mit der Vorderradaufhängung muss die DaimlerChrysler-Tochter die Teile nun kostenlos ersetzen.

Auburn Hills/Washington - Es handelt sich um die Dodge-Durango-Geländewagen mit Vierradantrieb und um Dodge-Dakota-Pickups. Betroffen sind Fahrzeuge, die vom Modelljahr 2000 bis zur Mitte des Modelljahres 2003 von den Bändern liefen.

DaimlerChrysler   war zuvor von der amerikanischen Verkehrssicherheitsbehörde (NHTSA) aufgefordert worden, die Autos zurückzurufen. Der Konzern sei am 23. November über die Sicherheitsmängel informiert worden, erklärte eine Behördensprecherin in Washington.

Es sollen die oberen Kugellager in der Vorderradaufhängung ersetzt werden, erklärte Chrysler. Sie könnten in einigen Fahrzeugen Korrosion und anhaltendem Verschleiß ausgesetzt sein. Dies könne über längere Zeit zu Geräuschen, Reifenverschleiß und in extremen Fällen zu einer Lösung der Vorderradaufhängung führen. Es habe keine Meldungen über Verletzungen gegeben. Die Reparaturen erfolgen kostenlos.

Chrysler gibt auch für 400.000 Durango- und Dakota-Modelle mit Zweiradantrieb der gleichen Modelljahre eine verlängerte Garantie von zehn Jahren oder 160.000 Kilometern, um möglichen Kundenbesorgnissen zu begegnen, teilte das Unternehmen mit Sitz in Auburn Hills weiter mit.