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Rückschlag für Helaba

aus DER SPIEGEL 37/1989

Die Hessische Landesbank, die Mitte der siebziger Jahre durch Mißmanagement an den Rand der Pleite geraten war, macht ihren Eigentümern erneut große Sorgen. Während andere Banken wie die Deutsche oder die Dresdner Bank in diesem Jahr Rekordergebnisse mit zweistelligen Zuwachsraten erwarten, muß die Helaba schwere Einbußen hinnehmen: Im ersten Halbjahr ging das Betriebsergebnis - das sind die Überschüsse aus dem Geschäft aller Sparten - gegenüber 1988 um rund die Hälfte zurück. Um keine Marktanteile zu verlieren, haben die Helaba-Manager bei ihren Kreditgeschäften offensichtlich nicht auf eine ausreichende Verdienstmarge geachtet. Außerdem haben sie sich in der Zinsentwicklung verschätzt und ihr Geld zum Teil zu teuer eingekauft. Zum Jahresende wird das Land Hessen seine 50prozentige Beteiligung an der Helaba an den Hessischen Sparkassen- und Giroverband verkaufen.

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