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Ruhrkohle ohne Mannesmann

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aus DER SPIEGEL 35/1983

Der Düsseldorfer Röhren-Konzern Mannesmann hat sich jetzt von seinem 7,4prozentigen Anteil an der Ruhrkohle getrennt. Käufer ist Deutschlands größtes Unternehmen, die Veba. Der Mischkonzern hält bereits 27 Prozent an der Kohle-Firma und strebt zusammen mit den Vereinigten Elektrizitätswerken Westfalen (VEW) die Mehrheit an; Veba will auch mit mehreren Stahlkonzernen verhandeln, die zusammen knapp 30 Prozent der Ruhrkohle besitzen. Erlangt die Veba beherrschenden Einfluß bei der Ruhrkohle, werden wahrscheinlich weitere Zechen geschlossen: Die Veba produziert mit ihrer Tochtergesellschaft Preußenelektra Strom vorwiegend aus Kernkraft.

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