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Ruhrkonzerne wollen Saarstahl

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aus DER SPIEGEL 6/1986

Lange Zeit haben die Stahlmanager dementiert; aber nun sind Krupp, Thyssen und Klöckner doch bereit, sich an der maroden Arbed Saarstahl zu beteiligen. Krupp-Vorstandschef Wilhelm Scheider unterrichtete den saarländischen Ministerpräsidenten Oskar Lafontaine jetzt offiziell über die Pläne der drei Ruhr-Unternehmen. Die Landesregierung und die Gewerkschaften stehen der Offerte aus dem Revier allerdings skeptisch gegenüber. Krupp, Thyssen und Klöckner wollten mit ihrer Beteiligung an Arbed, vermuten sie, die derzeit geplante Beteiligung der Dillinger Hütte, Tochtergesellschaft des französischen Stahlkonzerns Sacilor, an Saarstahl verhindern. Die französische Stahlindustrie könnte über Arbed eine zu starke Stellung auf dem deutschen Markt erobern.

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