Ryanair-Chef zu Entlassungen Terroranschlag ist nur vorgeschoben

Ryanair-Chef Michael O'Leary glaubt, dass die Fluggesellschaften die Terroranschläge in den USA nur als Vorwand nutzen, um ohnehin geplante Entlassungen zu rechtfertigen. Die Auswirkungen auf den Flugverkehr seien längst nicht so gravierend wie allgemein verbreitet würde.


"Die Leute fliegen weiterhin": Billigflieger Ryanair
Foto: GMS

"Die Leute fliegen weiterhin": Billigflieger Ryanair

London - Die Geschäfte von Ryanair jedenfalls seien überhaupt nicht in Mitleidenschaft gezogen, sagte O'Leary am Freitag in London. "Wir haben ebenso viele Buchungen pro Woche wie vor den tragischen Ereignissen in den USA."

Zu den angekündigten Entlassungen durch andere Fluggesellschaften sagte O'Leary: "Ich glaube, die Branche spiegelt das wider, was sowieso eingetreten wäre. Große Entlassungen standen ohnehin bei Fluggesellschaften bevor, die schon bisher Geld verloren. Die Ereignisse der vergangenen Woche haben sie vielleicht veranlasst, diese Maßnahmen vorzuziehen."

British Airways hatte erst am Freitag angekündigt, 5200 Arbeitsplätze zu streichen, nachdem zuvor bereits die Entlassung von 1800 Beschäftigten mitgeteilt worden war. "Die Leute fliegen weiterhin und ich sehe keinen Grund, warum sich das ändern sollte", sagte der Chef der Billig-Fluglinie.

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