Sachsen AMD erwägt dritte Chipfabrik in Dresden

Der US-Chiphersteller Advanced Micro Devices will offenbar weiter in Dresden investieren. Laut einem Pressebericht ist der Bau einer dritten Chipfabrik in der sächsischen Landeshauptstadt im Gespräch.


Frankfurt - Dresden könne sich berechtigte Hoffnungen auf eine Investition von 2,5 Milliarden Euro und rund 1000 neue Arbeitsplätze machen, meldete die "Frankfurter Allgemeine Zeitung", ohne für diese Angaben Quellen zu nennen.

Die Zeitung zitierte AMD-Chef Hector Ruiz mit den Worten, eine Entscheidung über den Bau werde "spätestens bis zum Sommer nächsten Jahres" fallen. "Es ist sehr wahrscheinlich, dass wir mit dem Beginn des Jahres 2008 eine neue Fabrik brauchen", sagte Ruiz der Zeitung. AMD steht in Dresden kurz vor der Fertigstellung seiner zweiten Produktionsstätte an dem Standort.

Die sächsische Landesregierung habe die Gespräche mit AMD bestätigt, meldete die FAZ weiter. Sachsens Ministerpräsident Georg Milbradt sagte, "wir haben offensichtlich die richtigen Rahmenbedingungen geschaffen, um solche Ansiedelungen in den Freistaat zu holen".

AMD-Chef Ruiz hatte der Nachrichtenagentur Reuters gesagt, das neue, zweite Chipwerk in Dresden habe "beispiellose Effizienz-Grade" erreicht. Man liege genau im Zeitplan, das Werk 2006 zu eröffnen.



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