Scheidender GM-Chef Wagoner erhält zum Abschied 20 Millionen Dollar

Üppige Pension: Rick Wagoner bekommt zum Abschied 20 Millionen Dollar von General Motors. Eine Sprecherin des Autokonzerns sagte, es handle sich nicht um einen "goldenen Handschlag".


Detroit - Mit bissigen Worten hatte der GM-Chef seine Ablösung quittiert: Er sei von der US-Regierung aufgefordert worden, "aus dem Weg zu gehen", ließ sich Rick Wagoner in einer Mitteilung zitieren. Der Abschied wird dem Manager allerdings mit einer Zahlung von 20 Millionen Dollar erleichtert.

Rick Wagoner: Wurde aufgefordert, "aus dem Weg zu gehen"
DPA

Rick Wagoner: Wurde aufgefordert, "aus dem Weg zu gehen"

Die Summe umfasst Pensionsansprüche und andere Ersatzleistungen aus Wagoners Vertrag, teilte eine Sprecherin von General Motors Chart zeigen mit. Das Unternehmen lege aber Wert darauf, dass es sich nicht um einen "goldenen Handschlag" handle. Die Details der Zahlungen würden derzeit noch geprüft.

Wagoner war insgesamt 32 Jahre bei GM beschäftigt. Der Konzern fuhr unter seiner Führung in den vergangenen vier Jahren Rekordverluste ein - insgesamt über 80 Milliarden Dollar.

Am Sonntag hatte der Manager nach massivem Druck der US-Regierung seinen Rücktritt erklärt, Nachfolger wird Finanzvorstand Fritz Henderson. Er hat laut einer Entscheidung von US-Präsident Barack Obama 60 Tage Zeit, um "einen besseren Geschäftsplan" vorzulegen. Nur dann hat GM Aussicht auf weitere Staatshilfen.

cte/AFP/dpa



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Benjamin1965 30.03.2009
1. Grosse Frage
Zitat von sysopFührungswechsel bei GM, großer Druck der US-Regierung, umstrittene Sanierungspläne - die Auto-Giganten von Detroit sind in ihrer schwersten Krise. Was muss passieren, damit sie überleben können?
Sollen sie ueberleben? Ist das im Interesse des deutschen Volkes? Ist das Interesse der Amerikaner? Eines ist absolut sicher: Obama (und jeder andere US President) werden US Interessen vor jegliche andere Interessen der Welt stellen. Leider kann man das von einer deutschen Regierung nicht behaupten.
Laotse, 30.03.2009
2. Verpuppung
Zitat von sysopFührungswechsel bei GM, großer Druck der US-Regierung, umstrittene Sanierungspläne - die Auto-Giganten von Detroit sind in ihrer schwersten Krise. Was muss passieren, damit sie überleben können?
Da müssen aus den fetten Raupen leichte Schmetterlinge werden und das wird nur im Kokon von US-Insolvenzverfahren möglich sein. Abwehr- oder Verzögerungsstrategien werden - so verständlich sie politisch und menschlich auch sind - nur zusätzliche verpulverte Kosten bedeuten. Dazu gehören auch die jetzt beschlossenen weiteren Nachfristen der US-Regierung.
Beutz 30.03.2009
3. Versager
Zitat von sysopFührungswechsel bei GM, großer Druck der US-Regierung, umstrittene Sanierungspläne - die Auto-Giganten von Detroit sind in ihrer schwersten Krise. Was muss passieren, damit sie überleben können?
Es passiert -im Gegensatz zu D- endlich das, was passieren muss. Liebe Grüße.
Tom_63, 30.03.2009
4. Neue Produkte
Zitat von sysopFührungswechsel bei GM, großer Druck der US-Regierung, umstrittene Sanierungspläne - die Auto-Giganten von Detroit sind in ihrer schwersten Krise. Was muss passieren, damit sie überleben können?
Hätten die Taugenichtse von Manager schon früher nach alternativen Antrieben gesucht wäre es nicht soweit gekommen. Bush war da sicher auch ein Bremser und als Präsident ein Versager. Bei den Deutschen Autobauern gilt das Gleiche. Wenn sie weiter so schlafen dann ist es auch um sie geschehen. Auf keinen Fall dürften die Autobauer durch staatliche Hilfe gestützt werden. Dies gilt auch für die Banken.
kleinrentner 30.03.2009
5. nur wer für den Markt sprich Nachfrage produziert
Zitat von LaotseDa müssen aus den fetten Raupen leichte Schmetterlinge werden und das wird nur im Kokon von US-Insolvenzverfahren möglich sein. Abwehr- oder Verzögerungsstrategien werden - so verständlich sie politisch und menschlich auch sind - nur zusätzliche verpulverte Kosten bedeuten. Dazu gehören auch die jetzt beschlossenen weiteren Nachfristen der US-Regierung.
hat es verdient gerettet zu werden. So gesehen ist eine Anpassung über ein geordnetes Insolvenzverfahren zu befürworten. Entspricht ja auch den Marktregeln!!! Für De sei noch zu sagen, dass ich es unerträglich finde, wie die asozialen Opelbetriebsräte, denen das Schicksal und vor allem die Arbeitsbedingungen ihrer Leih-und Zeitarbeiter jahrelang nicht im Geringsten interessierte, jetzt die deutsche Politik mitleidsheischend versuchen in eine Staatsbeteiligung zu quatschen. Schlage vor, die Herren Betriebsräte fahren nach Detroit und jammern da, bei ihrem Herrn und Brötchengeber. Opel ist schliesslich seit 80 Jahren kein deutsches Unternehmen mehr, und als Steuerzahler ein Totalverweigerer.
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