Schering-Übernahme Bayer-Chef will bei Merkel für Fusion werben

Bayer-Chef Werner Wenning will mit Kanzlerin Merkel über die geplante Übernahme des Konkurrenten Schering sprechen. Thema der Unterredung:  Die Sorgen der Kanzlerin um das "Synergiepotential" von 6000 Arbeitsplätzen, das Wenning mit der Fusion erwartet.


Bayer-Chef Werner Wenning
DDP

Bayer-Chef Werner Wenning

Berlin – Der Bayer<!CHART;DE0005752000>-Firmenchef sagte der "Bild am Sonntag" laut Vorabbericht, er verstehe die Sorgen von Angela Merkel. Doch wolle er in den nächsten Tagen mit der Kanzlerin sprechen, um ihr seine Strategie und das Vorgehen zu erläutern. "Wir haben ihr einen Brief geschrieben. Und ich habe versucht, sie am Freitag anzurufen, aber sie war unterwegs beim EU-Gipfel und nicht erreichbar. Das Gespräch werden wir nachholen", sagte der Firmenchef der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung"

Bayer hatte die Übernahmepläne von Schering<!CHART;DE0007172009>am Donnerstag bekannt gegeben. Unter dem Namen Bayer-Schering-Pharma wollen die beiden Konzerne ihr Geschäft künftig vom Schering-Stammsitz Berlin aus führen. In einem Interview mit der "Welt am Sonntag" kündigte Wenning weitere Zukäufe von einzelnen Sparten an. "Wir haben keine Überlegungen, ein anderes großes Unternehmen zu kaufen. Den Erwerb von Produktbereichen schließen wir jedoch nicht aus", sagte Wenning.

reh/AP/reuters



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