Schlappe für Airbus Lufthansa startet Großeinkauf in Kanada und Brasilien

Die Lufthansa baut ihre Regionalflotte aus - und kauft für über eine Milliarde Euro bei dem kanadischen Bombardier-Konzern und dem brasilianischen Flugzeughersteller Embraer ein. Ein schwerer Schlag für Airbus.


Frankfurt am Main - Der Aufsichtsrat habe heute der Bestellung von 45 Kurzstreckenflugzeugen zugestimmt, teilte die Deutsche Lufthansa mit. Von Ende 2008 an werde die Fluglinie 30 Regionalflugzeuge der Embraer 190-Familie und 15 Regionalflugzeuge der kanadischen Bombardier CRJ900-Familie erhalten. Die Embraer-Jets, die als Konkurrenten des kleinen Airbus-Modells A318 gelten, verfügen über rund 100 Sitze und die Bombardier- Flugzeuge über rund 90 Sitze.

Der Listenpreis für alle 45 Maschinen betrage rund 1,7 Milliarden Dollar, sagte eine Lufthansa-Sprecherin. Die Regionalflotte besteht derzeit aus 145 Flugzeugen, darunter sind schon zwölf Bombardier-Maschinen. Die neuen Flieger sollten für die Regionaltöchter im Europaverkehr und für Zubringerflüge eingesetzt werden.

ase/dpa



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