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Schreibmaschinen: IBM macht mobil

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aus DER SPIEGEL 2/1985

Die geplante Kooperation zwischen der Büromaschinen-Fabrik Triumph-Adler (TA) in Nürnberg und der deutschen Tochter-Gesellschaft des US-Computer-Konzerns IBM im Schreibmaschinengeschäft ist jetzt offenbar perfekt. Die VW-Tochter soll die wesentlichen Komponenten für eine Typenrad-Maschine liefern, die IBM unter seiner Marke verkaufen wird. Der US-Konzern hatte nach dem Erfolg seiner Kugelkopf-Maschinen jahrelang kaum Neues bei den Schreibmaschinen zu bieten. Nun setzt IBM an, seine früheren Positionen auf diesem Markt zurückzuerobern. Das Typenrad-Modell, das vermutlich um die 1000 Mark kostet, soll das IBM-Programm nach unten abrunden. Im vergangenen Herbst hatte der US-Konzern bereits eine hochwertige elektronische Schreibmaschine herausgebracht. Die neuen IBM-Aktivitäten werden angeschlagenen Schreibmaschinenherstellern wie etwa Olympia schwer zu schaffen machen. TA dagegen kann den Konkurrenzdruck durch den Liefervertrag mit IBM immerhin zum Teil ausgleichen.

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