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Schülers schwerer Weg

aus DER SPIEGEL 46/1980

Der scheidende Kanzleramtschef Manfred Schüler, 48, wird in seinem neuen Job bei der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) erst einmal zulernen müssen. Dem Schmidt-Vertrauten -- vor seinem Eintritt in Bundesdienste Vorstands-Assistent bei Hoesch und Stadtkämmerer in Gelsenkirchen -- mangelt es an jedweder Bankpraxis; von Inge-Lore Bähre, Chefin der Bankenaufsicht, braucht er daher auch für seine neue Stelle eine Sondererlaubnis. Außerdem muß Schüler nun wohl erst einmal Fremdsprachen büffeln: Die Kreditanstalt für Wiederaufbau ist für ein gut Teil der öffentlichen Entwicklungshilfe zuständig. Anfangen wird der in Bonn hochangesehene Spitzenbeamte bei dem Frankfurter Institut zunächst als normales Vorstandsmitglied. Ob er, wie versprochen, Chef der Bank wird, hängt von den neuen Kollegen ab: Seit Jahren hat der Vorstand der KfW seinen Sprecher stets selbst gewählt.

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