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Schutzzaun für Buchmacher

aus DER SPIEGEL 34/1987

Ausländische Wettbüro-Ketten haben es schwer in der Bundesrepublik. Die Pläne des weltgrößten Wettbüro-Betreibers, des britischen Misch-Konzerns Ladbroke, sowie der französischen Firma PMU (Pari Mutuel Urbain), mit mehreren hundert neuen Pferdewettbüros der kapitalschwachen bundesdeutschen Buchmacher-Branche Konkurrenz zu machen (SPIEGEL 4/1987), stießen bei den deutschen Behörden auf Ablehnung. Grund: Die ausländischen Unternehmen bedrohten die Existenz der deutschen Buchmacher. Zugleich seien durch die neuartigen Pferdewettbüros auch für die Toto- und Lottoannahmestellen schwere Umsatzeinbußen zu befürchten. Zudem wurden in Frankreich bei der PMU haarsträubende Praktiken aufgedeckt, die - so das Magazin »Le Point« - »an der Grenze der Betrügerei« liegen.

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