Schweinepest in Mecklenburg-Vorpommern Rund 4000 Tiere sollen getötet werden

Das Friedrich-Loeffler-Institut bestätigte einen Schweinepest-Fall in einem Mastbetrieb in Mecklenburg-Vorpommern. Nun werden Tausende Tiere getötet, sie sollen von einer Spezialfirma entsorgt werden.
Die Afrikanische Schweinepest bedroht auch die Schweinemast

Die Afrikanische Schweinepest bedroht auch die Schweinemast

Foto: Martin Wagner / imago images/Martin Wagner

Nach dem Auftreten der Afrikanischen Schweinepest (ASP) in einem Mastbetrieb bei Güstrow in Mecklenburg-Vorpommern hat die Räumung des gesamten Bestandes begonnen. Wie eine Sprecherin des Landkreises Rostock in Güstrow sagte, sollen die etwa 4000 Schweine getötet und binnen drei Tagen unter größten Sicherheitsvorkehrungen von einer Spezialfirma entsorgt werden.

Die Tiere werden demnach in gesonderten Behältern in eine Tierkörperentsorgungsanlage im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte gebracht. Ziel ist es, dass möglichst keine Erreger der Tierseuche außerhalb der betroffenen Anlage gelangen, hieß es.

Am Montagabend hatte das Friedrich-Loeffler-Institut als Referenzlabor des Bundes bestätigt, dass Schweine in dem Betrieb bei Güstrow an der Afrikanischen Schweinepest verendet waren. Wie das Virus in den Betrieb gelangte, sei noch unklar, hieß es.

Der Landkreis Rostock hatte bereits einen drei Kilometer reichenden Sperr- und einen im Radius zehn Kilometer großen Beobachtungsbezirk festgelegt. Dort werden Bestände besonders überprüft, bisher seien aber keine neuen Fälle bekannt geworden. Der Landkreis Rostock rief Schweinehalter dazu auf, noch nicht gemeldete Tierbestände dem Veterinäramt bekannt zu geben.

hba/dpa
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