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Selbsthilfe

aus DER SPIEGEL 48/1971

Die SPD-Fraktionsspitze plant, nun selbst Vermögenspolitik zu betreiben. Nachdem die Bundesregierung schon mehrmals daran gescheitert ist, einen Gesetzentwurf zur Vermögensbildung zu verabschieden, will SPD-Fraktionschef Herbert Wehner jetzt gemeinsam mit den Freien Demokraten einen Entwurf einbringen. In modifizierter Form soll jenes Vermögensprogramm vorgelegt werden, das Wehner und FDP-Fraktionschef Mischnick vorletzten Freitag in der Sitzung eines Koalitionsausschusses zurückgewiesen hatten, weil es durch eine Indiskretion vorzeitig bekannt geworden war. Danach sollen die Unternehmer von 1975 an jährlich vier Milliarden Mark aus ihren Gewinnen abzweigen und möglichst in Wertpapieren an Arbeitnehmer und selbständige Mittelständler verteilen.

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