Wegen Epidemie Airbnb stoppt alle Peking-Buchungen bis Ende Februar

Wer Peking besucht, muss das vorerst ohne Airbnb tun. Wegen des Coronavirus vermittelt die Buchungsplattform in der chinesischen Hauptstadt bis Ende des Monats keine Zimmer mehr.
Derzeit ein heikles Reiseziel: Die verbotene Stadt in Peking

Derzeit ein heikles Reiseziel: Die verbotene Stadt in Peking

Foto: Elizabeth Dalziel/ AP

Der Unterkunftsvermittler Airbnb zieht Konsequenzen aus dem Coronavirus: Vom 7. bis zum 29. Februar könnten über die Plattformen keine Unterkünfte in Peking mehr gemietet werden, teilte das Unternehmen mit. Dies geschehe "angesichts des neuartigen Coronavirus-Ausbruchs und auf Empfehlung der lokalen Behörden". Die Entscheidung betreffe nur Peking, sagte ein Sprecher von Airbnb China.

Der Unterhaltungselektronikkonzern Samsung plant unterdessen, die Produktion in seiner TV-Fabrik im chinesischen Tianjin am 17. Februar wieder hochzufahren. Das teilte ein Sprecher des südkoreanischen Unternehmens mit. Die Produktion in einem Haushaltsgerätewerk solle am Montag wieder starten.

Der taiwanesische Apple-Zulieferer Foxconn darf die Produktion in China offenbar zumindest teilweise wieder aufnehmen. Der Smartphone-Hersteller habe die Genehmigung der chinesischen Regierung für das Werk in Zhengzhou erhalten, berichtete die Nachrichtenagentur Reuters unter Berufung auf einen Insider mit direkter Kenntnis der Situation. Gespräche über die Wiederaufnahme in Shenzen liefen noch.

Die Zahl der in China mit dem Coronavirus infizierten ist auf mehr als 40.000 angewachsen, mehr als 900 Menschen sind nach offiziellen Zahlen bislang an der Seuche gestorben. Allein am Sonntag starben an der durch das Virus verursachten Lungenkrankheit und ihren Folgen 97 Menschen.

dab/Reuters