Anlage in Aktien, Tagesgeld, Sparbuch Was 2016 aus 10.000 Euro geworden ist

Trotz Trump und Brexit: Am Ende war es ein gutes Jahr für Aktien. Der Dax machte 2016 fast sieben Prozent Plus. Mit Sparbuch oder Tagesgeld war hingegen fast nichts zu holen.
Börse in Frankfurt

Börse in Frankfurt

Foto: Boris Roessler/ dpa

Zwischendurch sah es düster aus - doch zum Jahresende ist der deutsche Aktienmarkt noch einmal richtig in Schwung gekommen. Der Leitindex Dax schloss am letzten Handelstag des Jahres 2016 bei 11.481 Punkten - und damit knapp sieben Prozent höher als zu Jahresbeginn.

Beste Aktie unter den 30 größten börsennotierten Konzernen war Adidas mit einem Plus von 67 Prozent. Am schlechtesten schnitten die Papiere der Commerzbank ab. Wer sie im Depot hatte, verlor rund ein Viertel seines Geldes.

Noch mehr Geld als in Deutschland war 2016 an den Aktienmärkten Brasiliens oder Russlands zu verdienen. Der brasilianische Bovespa-Index liegt kurz vor Jahresschluss fast 40 Prozent im Plus, für den russischen RTS-Index ging es sogar um gut 50 Prozent nach oben.

Im Gegensatz zu solchen Renditen fallen die Gewinne von Tages- oder Festgeldanlagen derzeit extrem mau aus. Mit Tagesgeld waren im Jahresdurchschnitt nach Angaben der Finanzberatung FMH durchschnittlich gerade mal 0,27 Prozent zu holen. Wer sein Geld auf dem Sparbuch ließ, bekam sogar nur 0,05 Prozent.

Wer auf Anlagen in Dollar setzte, war 2016 klar im Vorteil. Die US-Währung stieg im Vergleich zum Euro um rund 3,5 Prozent - ein Faktor war dabei die Hoffnung auf den sogenannten Trump-Boom. Wer seine Euro dagegen in britische Pfund tauschte, war schlecht beraten. Das Brexit-Votum der Briten ließ den Kurs absacken.

stk
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