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Subventionen für Kraftstoffe Spritpreise steigen weiter – trotz Tankrabatt

Benzin und Diesel sollten für Deutschlands Autofahrer deutlich billiger werden, doch nach der Steuersenkung ziehen die Preise wieder stark an. Laut dem ADAC geht die Entwicklung »in die komplett falsche Richtung«.
Autos vor einer Tankstelle in Freiberg

Autos vor einer Tankstelle in Freiberg

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Sebastian Kahnert / dpa

Eigentlich sollte die Steuersenkung für Benzin und Diesel Deutschlands Autofahrern Geld sparen, doch wenige Tage nach dem Schritt steigen die Preise stetig an: Super E10 kostete laut ADAC an diesem Samstag um 9.50 Uhr im bundesweiten Durchschnitt 1,96 Euro pro Liter. Das waren 1,6 Cent mehr als 24 Stunden zuvor.

Beide Kraftstoffe waren damit dem Verkehrsklub zufolge zu teuer. »Da kommt deutlich zu wenig beim Verbraucher an«, sagte ein Sprecher. »Die Entwicklung geht in die komplett falsche Richtung.«

Schon am Donnerstag und Freitag waren die Preise gestiegen. Im bundesweiten Tagesdurchschnitt des Freitags hatte E10 1,921 Euro pro Liter gekostet, Diesel 1,969 Euro. Damit war E10 um 26,1 Cent billiger als am Tag vor der Steuersenkung, Diesel um 7,5 Cent. Beides bleibt deutlich hinter der Höhe der Steuersenkung zurück, die bei E10 eine Entlastung von 35,2 Cent pro Liter bewirkt, bei Diesel von 16,7 Cent.

Angesichts der Entwicklung am Morgen erwartete der ADAC auch für den Samstag einen im Vergleich zum Vortag weiter steigenden Tagesdurchschnittspreis bei E10. Die Tagesdurchschnittspreise sind allerdings typischerweise niedriger als die Werte um 9.50 Uhr, da Kraftstoff zum Abend hin meist billiger wird.

hej/dpa

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