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BER: Die peinlichsten Pannen

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Berliner Flughafenmisere Muss Tegel bleiben, weil BER zu klein ist?

Problem-BER und kein Ende: Weil sich bereits abzeichnet, dass der noch zu eröffnende Hauptstadtflughafen zu klein geplant ist, wird nun laut einem Medienbericht über den Erhalt von Tegel diskutiert.

Ein Überleben des alten Berliner Flughafens Tegel war bislang eher Stoff für Witze. "Wenn Tegel offen bleibt, kann man aus dem BER ein Museum machen", hatte Air-Berlin-Chef Thomas Winkelmann im Juni in einem Interview mit der "Zeit" gesagt. "Wir werden dann mit Air Berlin in Tegel bleiben." Doch so wie es aussieht, müssen vielleicht sogar beide Flughäfen betrieben werden, um dem Passagierwachstum Herr zu werden - die Hauptstadt steuert auf ein Kapazitätsproblem zu.

Wie aus einer Vorlage für den Aufsichtsrat der Flughafengesellschaft hervorgeht, rechnet man ab 2024 mit gravierenden Engpässen, berichtet "Bild am Sonntag". Demnach würde trotz geplanter Erweiterungen eine Kapazitätslücke von acht Millionen Passagieren bestehen. In den Folgejahren würde dieses Defizit weiter wachsen.

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BER: Die peinlichsten Pannen

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Die interne Verkehrsprognose bestätigt Aussagen von Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt. Der CSU-Politiker hatte in der vergangenen Woche eine ernsthafte Diskussion zum Weiterbetrieb von Tegel angeregt, um drohende Kapazitätsprobleme in Berlin abzuwenden. Bislang ist es so geregelt, dass Tegel sechs Monate nach einer BER-Eröffnung geschlossen werden muss.

mhe
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