Deko-Anbieter Butlers stoppt Verkauf von missverständlichem Weihnachtsschmuck

Deko-Anbieter Butlers stoppt den Verkauf von Weihnachtsschmuck, dessen Bemalung an ein Hakenkreuz erinnert. Die Artikel seien im Ausland von Hand bemalt worden, erklärte das Unternehmen den Fauxpas.

Butlers-Filiale
imago/ STPP

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Der Christbaumschmuck hat die Form eines Knusperhäuschens, er ist rosa - so weit, so kitschig. Wäre da nur nicht dieses kleine Detail am Giebel mancher Häuschen. Deko-Anbieter Butlers nimmt jetzt Weihnachtsartikel aus seinen Regalen, deren Bemalung einige Kunden an das nationalsozialistische Hakenkreuz hatte denken lassen. Zuerst hatte der WDR darüber berichtet.

Das Unternehmen sprach am Mittwoch von einer Irritation, die der Artikel offenbar ausgelöst habe. "Natürlich wollen wir keine Artikel anbieten, die mit dem Symbol des Hakenkreuzes in Verbindung gebracht werden können", erklärte eine Butlers-Sprecherin. Es sei vielmehr so, dass die Kugeln im Ausland handbemalt würden - und dass es sich bei dem Symbol um eine Swastika handeln könnte. Es könnte in Indien bemalt worden sein, dort ist die Swastika weit verbreitet und ein Sonnensymbol. In den Filialen werde man nun umgehend "alle missverständlichen Exemplare" aus den Regalen entfernen. Der Online-Verkauf sei bereits eingestellt worden.

hej/dpa-AFX



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