Schwankende Teuerungsrate Energiepreise treiben die Inflation

Die Inflation in Deutschland hat sich im September wieder etwas abgeschwächt. Die Verbraucherpreise stiegen um genau zwei Prozent im Vergleich zum September 2011. Die Schwankungen erklären die Statistiker mittlerweile fast ausschließlich mit den Energiepreisen.

Tankstelle in Baden-Württemberg: Preise für Strom und Benzin treiben Inflation
DPA

Tankstelle in Baden-Württemberg: Preise für Strom und Benzin treiben Inflation


Wiesbaden - Die Inflationsrate in Deutschland lässt sich mittlerweile fast direkt an den Preistafeln der Tankstellen ablesen: Die Preise für Kraftstoffe sind besonders stark verantwortlich für die Teuerung. Im September hat sich der Preisauftrieb in Deutschland wieder etwas abgeschwächt: Im Vergleich zum Vorjahresmonat stiegen die Verbraucherpreise um zwei Prozent, wie das Statistische Bundesamt am Donnerstag in Wiesbaden mitteilte.

Im August hatte die Inflationsrate bei 2,1 Prozent gelegen, im Juli war sie mit 1,7 Prozent so niedrig wie zuletzt Ende 2010. Für die Dynamik beim Verbraucherpreisindex in den vergangenen Monaten seien die schwankenden Energiepreise verantwortlich, hieß es bei den Statistikern.

Ohne die Berücksichtigung der Energiepreise liege die Teuerungsrate seit Juni 2012 konstant bei 1,4 Prozent. Im September 2012 verteuerte sich Energie dem Statistischen Bundesamt zufolge um sieben Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat.

Deutlich über dem Vorjahresniveau lagen Mineralölprodukte: Kraftstoffe waren 8,9 Prozent teurer als im September 2011, leichtes Heizöl war 10,4 Prozent teurer. Nahrungsmittel waren im Vergleich zum September 2011 um 2,9 Prozent teurer.

Im Vergleich zum Vormonat August blieb der Verbraucherpreisindex im September unverändert. Der für den europäischen Vergleich berechnete Harmonisierte Verbraucherpreisindex (HPVI) stieg im September um 2,1 Prozent. Diese Zahlen werden auf Grundlage eines anderen Warenkorbs berechnet. Sie sind Maßstab der Europäischen Zentralbank, die bei einer mittelfristigen Inflation von weniger als zwei Prozent von stabilen Preisen spricht.

nck/AFP



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kritiker111 11.10.2012
1. Geringverdiener und Kleinrentner
sind davon besonders stark betroffen! Denn es gibt zwei grundsätzliche Kostenfaktoren n ihrem Leben: Energie und Lebensmittel! Und gerade in diesen beiden Bereichen sind steile Anstiege, die weit über der propagierten Infaltionsrate liegen, zu verzeichnen! Kein Geringverdiener, kein Kleinrentner hat irgnd etwas davon, wenn teure Elektronik dem ständigen Preisverfall geweiht ist, wenn Reisen immer billiger werden und anderes mehr - denn sie können sich diese Luxusgüter überhaupt nicht leisten! Abr explodierende Energiekosten und ständig steigende Lebensmittelpreise sind für sie langsam der Untergang! Denn dafür gehen im Regelfall die geringen Einkünfte drauf - da blebt nichts mehr zum Leben, nur noch zum gerade noch Überleben! Die acht Euro "Zulage" für Hartz IV-Empfänger die ja auch für alle Kleinrentner als Basis für Ergänzungszahlungen gilt, sind ein einziger Hohn! Sie gleichen weder die Lebnsmittelpreise noch die überteuerten Energien aus! Auch die 2,2%, die Rentner mehr erhielten (Kleinrentner die eine Zulage zur Existenzsicherung brauchen, haben davon überhaupt nichts!) können diese gewaltigen Anstiege der dringendsten Lebenshaltungskosten bei weitem nicht mehr ausgleichen! Dazu dann dieses "hirnrissge Geschmarre" derPolitiker über Anschaffung von enrgiesparenden Geräten und anderes mehr - weraus dieser Gruppe kann sich das denn leisten? DiesePolitik hats eit Rot/Grün dami begonnen, eine absolute Zweiklassengesellschaft aufzubauen und alle politischen Handlungen zielen darauf ab, diese Grenze noch weiter zu vertiefen! Wann wird eigentlich das Wahlrecht für Geringverdiener etc. abgeschafft? Denn die stören in diesem Lande anscheinend nur dabei, den "Uper Ten" die weitere Gewinnmaximierung zu ermöglichen.
muellerthomas 11.10.2012
2.
Zitat von kritiker111sind davon besonders stark betroffen! Denn es gibt zwei grundsätzliche Kostenfaktoren n ihrem Leben: Energie und Lebensmittel! Und gerade in diesen beiden Bereichen sind steile Anstiege, die weit über der propagierten Infaltionsrate liegen, zu verzeichnen! Kein Geringverdiener, kein Kleinrentner hat irgnd etwas davon, wenn teure Elektronik dem ständigen Preisverfall geweiht ist, wenn Reisen immer billiger werden und anderes mehr - denn sie können sich diese Luxusgüter überhaupt nicht leisten! Abr explodierende Energiekosten und ständig steigende Lebensmittelpreise sind für sie langsam der Untergang! Denn dafür gehen im Regelfall die geringen Einkünfte drauf - da blebt nichts mehr zum Leben, nur noch zum gerade noch Überleben! Die acht Euro "Zulage" für Hartz IV-Empfänger die ja auch für alle Kleinrentner als Basis für Ergänzungszahlungen gilt, sind ein einziger Hohn! Sie gleichen weder die Lebnsmittelpreise noch die überteuerten Energien aus! Auch die 2,2%, die Rentner mehr erhielten (Kleinrentner die eine Zulage zur Existenzsicherung brauchen, haben davon überhaupt nichts!) können diese gewaltigen Anstiege der dringendsten Lebenshaltungskosten bei weitem nicht mehr ausgleichen! Dazu dann dieses "hirnrissge Geschmarre" derPolitiker über Anschaffung von enrgiesparenden Geräten und anderes mehr - weraus dieser Gruppe kann sich das denn leisten? DiesePolitik hats eit Rot/Grün dami begonnen, eine absolute Zweiklassengesellschaft aufzubauen und alle politischen Handlungen zielen darauf ab, diese Grenze noch weiter zu vertiefen! Wann wird eigentlich das Wahlrecht für Geringverdiener etc. abgeschafft? Denn die stören in diesem Lande anscheinend nur dabei, den "Uper Ten" die weitere Gewinnmaximierung zu ermöglichen.
Ist das so? Geben Rentner und Kleinverdiener so stark überproportional für Lebensmittel und Energie aus? Was ist mit Miete, die vermutlich den größten Kostenblock darstellen dürfte? Das ist zur Zeit richtig, aber das ist nicht grundsätzlich so, gerade bei Lebensmitteln waren die Preissteigerungen lange Zeit eher unterdurchschnittlich. Kaufen diese Gruppen keine Fernseher? Wieviele Haushalte in Deutschland verfügen über keinen Fernseher? Wieviele über kein Telefon?
kdshp 11.10.2012
3. Titel:Die Inflation
Zitat von sysopDPADie Inflation in Deutschland hat sich im September wieder etwas abgeschwächt. Die Verbraucherpreise stiegen um genau zwei Prozent im Vergleich zum September 2011. Die Schwankungen erklären die Statistiker mittlerweile fast ausschließlich mit den Energiepreisen. http://www.spiegel.de/wirtschaft/service/energiepreise-treiben-inflation-im-september-auf-zwei-prozent-a-860653.html
Hallo, ja und! Das wollen doch die meisten bürger so also sollen sie auch zahlen und wenn bedankt euch bei den linken.
masc672 11.10.2012
4. Dafür werden
Zitat von sysopDPADie Inflation in Deutschland hat sich im September wieder etwas abgeschwächt. Die Verbraucherpreise stiegen um genau zwei Prozent im Vergleich zum September 2011. Die Schwankungen erklären die Statistiker mittlerweile fast ausschließlich mit den Energiepreisen. http://www.spiegel.de/wirtschaft/service/energiepreise-treiben-inflation-im-september-auf-zwei-prozent-a-860653.html
meine Fernseher, Computers und Autos, die ich jeden Monat kaufe, billiger.
masc672 11.10.2012
5. Sie haben ja prinzipiell Recht, aber
Zitat von kritiker111sind davon besonders stark betroffen! Denn es gibt zwei grundsätzliche Kostenfaktoren n ihrem Leben: Energie und Lebensmittel! Und gerade in diesen beiden Bereichen sind steile Anstiege, die weit über der propagierten Infaltionsrate liegen, zu verzeichnen! Kein Geringverdiener, kein Kleinrentner hat irgnd etwas davon, wenn teure Elektronik dem ständigen Preisverfall geweiht ist, wenn Reisen immer billiger werden und anderes mehr - denn sie können sich diese Luxusgüter überhaupt nicht leisten! Abr explodierende Energiekosten und ständig steigende Lebensmittelpreise sind für sie langsam der Untergang! Denn dafür gehen im Regelfall die geringen Einkünfte drauf - da blebt nichts mehr zum Leben, nur noch zum gerade noch Überleben! Die acht Euro "Zulage" für Hartz IV-Empfänger die ja auch für alle Kleinrentner als Basis für Ergänzungszahlungen gilt, sind ein einziger Hohn! Sie gleichen weder die Lebnsmittelpreise noch die überteuerten Energien aus! Auch die 2,2%, die Rentner mehr erhielten (Kleinrentner die eine Zulage zur Existenzsicherung brauchen, haben davon überhaupt nichts!) können diese gewaltigen Anstiege der dringendsten Lebenshaltungskosten bei weitem nicht mehr ausgleichen! Dazu dann dieses "hirnrissge Geschmarre" derPolitiker über Anschaffung von enrgiesparenden Geräten und anderes mehr - weraus dieser Gruppe kann sich das denn leisten? DiesePolitik hats eit Rot/Grün dami begonnen, eine absolute Zweiklassengesellschaft aufzubauen und alle politischen Handlungen zielen darauf ab, diese Grenze noch weiter zu vertiefen! Wann wird eigentlich das Wahlrecht für Geringverdiener etc. abgeschafft? Denn die stören in diesem Lande anscheinend nur dabei, den "Uper Ten" die weitere Gewinnmaximierung zu ermöglichen.
was wollen Sie tun? Sollen diese Leute alles geschenkt bekommen? Alles günstiger bekommen? Alles was so vorgeschlagen wird um die Geringverdiener und Rentner vor diesen Dingen zu schützen geht auf Kosten der Arbeitnehmer, und dann? Wollen Sie die dann auch subventionieren? Ich bin gespannt auf Ihren Vorschlag. Mir fällt nämlich keiner ein, wo nicht mindestens eine Gruppe (meist die Arbeitnehmer) benachtteiligt werden.
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