Technische Probleme Erneute IT-Panne bei der Commerzbank

Die Commerzbank kämpft erneut mit IT-Problemen. In sozialen Medien berichten Hunderte Kunden über Ausfälle beim Onlinebanking. Auch Geldautomaten und Kartenzahlungen waren betroffen.

Schon wieder etwas kaputt: Ärger mit der Commerzbank
Daniel Reinhardt/dpa

Schon wieder etwas kaputt: Ärger mit der Commerzbank


Ob Kartenzahlungen oder Abhebungen, Onlinebanking oder Überweisungen - für Kunden der Commerzbank funktioniert derzeit kaum etwas, wie es sollte. Innerhalb von nur rund vier Wochen hat das Geldhaus erneut mit heftigen IT-Problemen zu kämpfen. Betroffen seien unter anderem Geldautomaten und Kartenzahlungen, der Log-in in das Onlinebanking sei nur eingeschränkt möglich. Gründe für die Panne wurden vorerst nicht genannt.

In sozialen Medien reagierten Kunden mit Unverständnis, schließlich sind sie leidgeprüft: Bereits Anfang des Monats hatte eine technische Störung Zahlungen durch die Commerzbank lahmgelegt. Daueraufträge, Überweisungen und Lastschriften konnten zeitweise nicht verarbeitet werden. Gerade zum Monatsanfang werden zahlreiche Daueraufträge ausgeführt und Lastschriften eingezogen, dadurch waren besonders viele der gut 13 Millionen Privat- und Firmenkunden betroffen.

Die aktuelle Panne will das Geldhaus "mit Hochdruck" beheben. Geldautomaten und Kartenzahlungen würden bereits wieder funktionieren, so die Commerzbank auf Twitter, aber das Onlinebanking stehe "weiterhin nur eingeschränkt zur Verfügung".

rai/dpa

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insgesamt 2 Beiträge
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archi47 28.06.2019
1. ein Übernahmekandidat sollte allen voran IT-Kenntnisse einbringen
bekanntermaßen muß die CoBa dabei nicht nach "oben" schauen und "gefressen" werden. Oft sind kleinere Banken mit mehr Innovation unterwegs und wären der richtige Fusionspartner. Alleine im Baltikum sind IT-Fortschritte unseren voraus, oder z. B. in Asien ...
dersichgedankenmacht 28.06.2019
2. Zu Tode "gespart"
Was man so von den (ehemaligen) Mitarbeitern hört, ist, dass in der IT kaum noch etwas selbst gemacht wird. ALLES was geht wird "outgesourced". Ist ja billiger... Wie in jedem einsparwütigen Unternehmen gehen die Besten zuerst, weil sie jederzeit und überall etwas Neues finden. Wenn die Arbeitsbelastungen bei den übrigen Kollegen/-innen dann steigt und zusätzlich Löhne gedrückt werden, dann identifiziert sich auch keiner mehr mit der Bank. Auch zum Testen von Anwendungen ist kein Geld mehr vorhanden. Und so kommt dann Eins zum Anderen. Im Endeffekt stören zufriedene Kunden auch nur. Am meisten spart man ja ein, wenn man ein Unternehmen dicht macht... Darauf läuft es dann wohl hinaus. Wie war das mit dem Fisch und dem Gestank? So schade...
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