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14. November 2017, 06:05 Uhr

Geldanlage

Wie Eltern und Großeltern für Kinder sparen können

Ein bisschen was für später: Wer Geld für Kinder oder Enkel zurücklegen will, muss derzeit mit niedrigen Zinsen kämpfen. Die Zeitschrift "Finanztest" hat trotzdem Möglichkeiten gefunden, Rendite für den Nachwuchs zu machen.

Früher gab es Geld ins Sparschwein, das einmal im Jahr aufs Sparbuch wanderte. Oder einen Banksparplan mit monatlichen Einzahlungen. Beides lohnt sich derzeit nicht mehr, wenn man Geld für seine Kinder, Enkel oder Paten sparen will.

Die Zeitschrift "Finanztest" hat in ihrer neuesten Ausgabe Geldanlagen von rund 150 Banken für Kinder untersucht. Das Ergebnis: Es ist gar nicht so einfach, noch eine einigermaßen zufriedenstellende Rendite zu finden - aber es geht.

Dabei unterscheiden die Experten zwischen verschiedenen Kategorien:

Bei Geldanlegen, die auf den Namen eines Kindes eröffnet werden, gelten spezielle Bedingungen. So müssen die Eltern das Konto zwar eröffnen und dürfen es verwalten, das Geld gehört aber nur dem Kind. Sobald es volljährig wird, darf es darüber verfügen. Wer Sorge hat, dass der 18-jährige Sohn oder die Enkeltochter das Geld auf einen Schlag verprasst, kann einen sogenannten Auszahlplan vereinbaren, bei dem das Ersparte nur in Raten verfügbar wird. Das lässt sich auch dann noch einrichten, wenn das Kind schon 17 ist.

Wenn Großeltern eine Geldanlage für die Enkel eröffnen wollen, benötigen sie die Vollmacht der Eltern des Kindes. Alleinerziehende brauchen den Nachweis über das alleinige Sorgerecht.

stk

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