Lebensmittel Aigner verspricht Kennzeichnung regionaler Produkte

Viele Verbraucher wünschen sich Lebensmittel aus der eigenen Region. Doch oft lassen einen die Etiketten ratlos zurück. Verbraucherministerin Aigner verspricht nun, das zu ändern. Dafür müsse aber erst definiert werden, welche Produkte als regional durchgehen.


Saarbrücken - Verbraucherministerin Ilse Aigner will regionale Lebensmittel besser kennzeichnen. Dazu will die CSU-Politikerin im Frühjahr neue Ideen vorlegen. "Die Menschen wollen wissen, woher ihr Essen kommt", sagte die CSU-Politikerin der "Saarbrücker Zeitung". Für viele Kunden sei die regionale Herkunft ein Kaufargument.

Aigner räumte allerdings ein, es sei nicht einfach zu definieren, "was regional ist". Man brauche eine Bewertung, die dem Verbraucher helfe. Dazu werde man konkrete Standards festlegen.

Die Ministerin versprach, dass sie mit den Ländern über notwendige Änderungen bei der Lebensmittelüberwachung und im Lebensmittelrecht sprechen werde. Die letzten Skandale hätten gezeigt, dass dort Handlungsbedarf bestehe.

cte/dapd



insgesamt 15 Beiträge
Alle Kommentare öffnen
Seite 1
glaubblosnix 02.01.2012
1. Ach Ilse, keiner willse!
Zitat von sysopViele Verbraucher wünschen sich Lebensmittel aus der eigenen Region. Doch oft lassen einen die Etiketten ratlos zurück. Verbraucherministerin Aigner verspricht nun, das zu ändern. Dafür müsse aber erst definiert werden, welche Produkte als regional durchgehen. http://www.spiegel.de/wirtschaft/service/0,1518,806629,00.html
"Aigner räumte allerdings ein, es sei nicht einfach zu definieren, "was regional ist"." Das glaube ich gerne das es der Ilse nicht leicht fällt zu definieren was regional ist. Mädel, dann papp halt den Herstellungs- und Verarbeitungsort auf die Schachtel.
Robert_Rostock 02.01.2012
2. Auch das ist nicht so einfach...
Zitat von glaubblosnix"Aigner räumte allerdings ein, es sei nicht einfach zu definieren, "was regional ist"." Das glaube ich gerne das es der Ilse nicht leicht fällt zu definieren was regional ist. Mädel, dann papp halt den Herstellungs- und Verarbeitungsort auf die Schachtel.
Klingt ganz gut, hat aber auch seine Haken. Meiner Meinung nach wäre statt einer Kennzeichnung regionaler Produkte ein Verbot irreführender (bis falscher) Produktangaben. Wie besipielsweise die Molkereiprodukte "Mark Brandenburg", die eben nicht aus Brandenburg kommen, sondern aus dem tiefsten Westen. Oder Mühlhäuser Marmelade und Pflaumenmus, die nicht aus Mühlhausen/Thüringen kommen, sondern aus Mönchengladbach. Die Kennzeichnung regionaler Produkte ist insofern schwierig, weil ich Flensburger Pils auch in München kaufen kann.
höfats gratwanderung 02.01.2012
3. Für mich ist regional,
Zitat von sysopViele Verbraucher wünschen sich Lebensmittel aus der eigenen Region. Doch oft lassen einen die Etiketten ratlos zurück. Verbraucherministerin Aigner verspricht nun, das zu ändern. Dafür müsse aber erst definiert werden, welche Produkte als regional durchgehen. http://www.spiegel.de/wirtschaft/service/0,1518,806629,00.html
was im Umkreis von 300 Km (allerhöchstens 500) erzeugt wird und keine langen LKWfahrten beansprucht. Ist doch ganz einfach. Krabben schmecken mir in Neuharlingersiel besser, als wenn sie nach Marokko gekarrt und dann als frische Nordseekrabben verkauft werden. Da verzichte ich lieber und esse dafür Allgäuer Bergkäse. Usw. usf., liebe Frau Aigner.
glaubblosnix 02.01.2012
4. Ja, weg mit den...
Zitat von Robert_RostockKlingt ganz gut, hat aber auch seine Haken. Meiner Meinung nach wäre statt einer Kennzeichnung regionaler Produkte ein Verbot irreführender (bis falscher) Produktangaben. Wie besipielsweise die Molkereiprodukte "Mark Brandenburg", die eben nicht aus Brandenburg kommen, sondern aus dem tiefsten Westen. Oder Mühlhäuser Marmelade und Pflaumenmus, die nicht aus Mühlhausen/Thüringen kommen, sondern aus Mönchengladbach. Die Kennzeichnung regionaler Produkte ist insofern schwierig, weil ich Flensburger Pils auch in München kaufen kann.
...irreführenden Bezeichnungen und vor allem weg mit den Mogelpackungen die immer raffinierter werden. Mit Ihrem Beispiel "Flensburger Bier" sehe ich aber keine Schwierigkeiten, wenn Hopfen und Malz dazu aus Bayern kommen ist es halt kein regionales Produkt.
Robert_Rostock 02.01.2012
5.
Zitat von glaubblosnix...irreführenden Bezeichnungen und vor allem weg mit den Mogelpackungen die immer raffinierter werden. Mit Ihrem Beispiel "Flensburger Bier" sehe ich aber keine Schwierigkeiten, wenn Hopfen und Malz dazu aus Bayern kommen ist es halt kein regionales Produkt.
Gut, dann nehmen wir eben den Augusitiner Edelstoff, den ich hier im tiefsten Preußen an fast jeder Ecke zu kaufen kriege (zum Glück!). Das Zeug müsste dann mit zwei verschiedenen Etiketten versehen werden: Für München als regionales Produkt und für Preußen als Importware.
Alle Kommentare öffnen
Seite 1

© SPIEGEL ONLINE 2012
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung


TOP
Die Homepage wurde aktualisiert. Jetzt aufrufen.
Hinweis nicht mehr anzeigen.