Immobilienmakler über den Hauskauf »Die Deutschen geben ihr Geld lieber für Autos, Mietwohnungen und viel Urlaub aus«

Teure Anzüge, noch teurere Provision? Maklervertreter Jürgen Michael Schick kämpft gegen den schlechten Ruf der Branche – und erklärt, welche Fehler man beim Kauf und Verkauf von Immobilien machen kann.
Ein Interview von Jens Radü
Altbauimmobilie: »Die Schwachstellen kommen am Ende natürlich trotzdem raus«

Altbauimmobilie: »Die Schwachstellen kommen am Ende natürlich trotzdem raus«

Foto: Oliver Berg / dpa

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SPIEGEL: Herr Schick, es gibt ein Bild, das viele Menschen von Maklerinnen und Maklern haben: Da dreht jemand einmal den Schlüssel um und kassiert am Ende eine wahnsinnig hohe Provision.

Schick: Wäre es so einfach, würden es alle machen. Was viele Menschen nicht sofort sehen: Schon bevor eine ganz normale Wohnimmobilie auf den Markt kommt, ist wahnsinnig viel passiert. Die ganzen Unterlagen, die vorbereitet werden müssen. Das ist ein wochen-, manchmal monatelanger Prozess. Ist ja nicht so, dass Makler Tag für Tag die Hand aufhalten und hohe Provisionen kassieren. Wir gucken ins Grundbuch, wir gehen aufs Bauamt. Wir klären Ausbau- und Umbaumöglichkeiten. Wir kennen die rechtlichen Verhältnisse. Häufig müssen wir überhaupt erst einmal die Wohnfläche und die Nutzfläche ermitteln. Da gibt's keine Grundrisse, da gibt's keinen Energieausweis. Und dann muss natürlich berechnet werden: Was ist die Immobilie eigentlich wert?

Zur Person: Jürgen Michael Schick (50) ist seit 30 Jahren Makler und Präsident des Immobilienverbands Deutschland (IVD) mit rund 6000 Mitgliedsunternehmen.

Zur Person: Jürgen Michael Schick (50) ist seit 30 Jahren Makler und Präsident des Immobilienverbands Deutschland (IVD) mit rund 6000 Mitgliedsunternehmen.

Foto: Die Hoffotografen GmbH Berlin / Hoffotografen/IVD

SPIEGEL: Aber in Großstädten wie München, Berlin oder Hamburg hat man doch inzwischen das Gefühl: Der Preis ist, was der Käufer zahlt – gibt es das überhaupt noch, Objekte mit einem zu hohen Preis? 

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