Preiserhöhung bei der Post Briefe kosten ab Januar 70 Cent

Die Bundesnetzagentur hat es nun endgültig erlaubt: Die Post darf das Porto für einen Standardbrief im kommenden Jahr stark anheben. Danach will der Marktführer die Preise für drei Jahre stabil halten.
Briefkästen der Post: Das Briefporto wird ab Januar teurer.

Briefkästen der Post: Das Briefporto wird ab Januar teurer.

Foto: Julian Stratenschulte/ dpa

Ab nächstem Jahr werden Briefe mehr kosten. Die Bundesnetzagentur genehmigte am Freitag nach Angaben der Post endgültig einen entsprechenden Antrag des Unternehmens auf Preiserhöhungen.

Danach steigen unter anderem das Briefporto für den Standardbrief (bis 20 Gramm) von 62 Cent auf 70 Cent und für den Maxibrief (bis 1000 Gramm) von 2,40 auf 2,60 Euro. Ein Einschreiben innerhalb Deutschlands und ins Ausland wird künftig 2,50 Euro kosten, statt der bisherigen 2,15 Euro. Die neuen Briefmarken sowie Ergänzungsmarken sind bereits seit Donnerstag in allen Postfilialen oder auch online erhältlich.

Für drei Jahre soll nun Ruhe herrschen. Die Post, die sich als Marktführer alle Preise im lizenzierten Briefbereich (bis 1000 Gramm) von der Bundesnetzagentur genehmigen lassen muss, verpflichtete sich, das Porto für alle Briefprodukte bis einschließlich 2018 stabil zu halten.

Hintergrund der Portoerhöhungen waren gesetzliche Änderungen bei den regulierten Entgelten vom Frühjahr dieses Jahres. Dadurch will die oberste Aufsichtsbehörde dem Branchenführer mehr Spielraum geben, auf "die Herausforderungen der digitalen Konkurrenz" wie E-Mails, SMS und Kurznachrichtendienste wie WhatsApp zu reagieren.

sfm/dpa/rtr
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