Studie Frauen legen ihr Geld besser an

Männer sind Zocker? Ja, aber keine guten: Laut einer Studie machen Frauen an der Börse mehr Rendite - im Schnitt 5,8 Prozent.
Anlegerinnen machten zwischen August 2014 und August 2015 mehr aus ihrem Geld

Anlegerinnen machten zwischen August 2014 und August 2015 mehr aus ihrem Geld

Foto: Corbis

Weibliche Anleger sind erfolgreicher als männliche. Im Schnitt haben Frauen zwischen August 2014 und August 2015 eine Rendite von 5,8 Prozent erzielt - Männer dagegen nur 4,1 Prozent. Das geht aus einer Studie der ING-Diba hervor.

Wissenschaftlich gibt es für diesen Unterschied zwischen männlichen und weiblichen Anlegern keine Erklärung. "Wir vermuten, dass Frauen ihre Geldanlage breiter streuen, unter anderem in Fonds, und langfristig investieren", sagte ein Sprecher der Bank.

Unterteilt nach dem Alter machten Senioren und Minderjährige das meiste aus ihrem Geld: Die über 76-Jährigen verzeichneten im Schnitt ein Plus von 6,5 Prozent. Anleger bis 17 Jahre machten immerhin noch 5,8 Prozent. Die geringste Rendite erzielten Anleger zwischen 26 und 35 Jahren, ihr Plus betrug nur 2,9 Prozent.

Auch regional gibt es Unterschiede: Anleger im Westen waren mit 4,9 Prozent erfolgreicher als Anleger im Osten mit knapp vier Prozent. Die höchste Rendite erzielten Frauen und Männer, die in Hamburg wohnen (6,3 Prozent). Für Dresdner hingegen lief es weniger gut, ihr Plus betrug im Durchschnitt 2,9 Prozent.

Für die Studie wertete die Bank 584.000 anonymisierte Privatkundendepots in einem Zeitraum von einem Jahr aus. Im Gesamtdurschnitt erzielten die berücksichtigten Privatanlegerdepots eine Rendite von 4,83 Prozent.

brk