Schokolade, Bonbons, Eis Deutsche geben 97 Euro für Süßigkeiten aus

Im vergangenen Jahr haben Kunden in Deutschland höhere Preise für Süßigkeiten in Kauf genommen. Die Menge blieb zwar insgesamt gleich - aber die Art der gegessenen Süßwaren änderte sich deutlich.

Süßigkeiten (Symbolbild)
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Süßigkeiten (Symbolbild)


Im Schnitt fast 31 Kilogramm Süßigkeiten hat jeder Verbraucher in Deutschland im vergangenen Jahr gekauft - und dafür 97,05 Euro ausgegeben. Das waren 0,1 Prozent mehr Geld als im Vorjahr, gab der Bundesverband der Deutschen Süßwarenindustrie (BDSI) bekannt. Weil die Menge der Süßigkeiten dagegen unverändert blieb, sind die Preise insgesamt leicht gestiegen.

"Der Pro-Kopf-Verbrauch ist sehr konstant", sagte der BDSI-Vorsitzende Stephan Nießner. Schon vor zehn Jahren habe er bei rund 31 Kilogramm gelegen.

Am beliebtesten seien bei den deutschen Verbrauchern Produkte aus Schokolade gewesen - fast neun Kilogramm habe eine Person im Durchschnitt im vergangenen Jahr gegessen. Das waren allerdings 1,5 Prozent weniger als 2017.

Dahinter folgten feine Backwaren wie Kekse, der Konsum nahm hier um 3,5 Prozent auf rund 7,6 Kilogramm ab. An dritter Stelle standen Zuckerwaren wie Dragees, Bonbons oder Gummibären: Auch hier ging der Verbrauch um 3,5 Prozent zurück, er betrug 5,3 Kilogramm.

Am stärksten legte 2018 das Speiseeis zu: Wegen des langen und heißen Sommers hätten die Kunden im Schnitt mehr als 4,2 Kilogramm gegessen, teilte der BDSI mit. Das waren gut 14 Prozent mehr als im Vorjahr.

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kko/dpa



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