31 Barf- und Dosenprodukte Etwa jedes dritte Hundefutter fällt im Test durch

Stiftung Warentest hat Hundefutter aus der Dose und aus rohem Fleisch untersucht - fast ein Drittel der Produkte erhielt dabei die Note "mangelhaft". Vor allem Barf-Menüs sind betroffen.
Stiftung Warentest hat 31 Hundefutter untersucht - neun bezeichneten sie als "mangelhaft"

Stiftung Warentest hat 31 Hundefutter untersucht - neun bezeichneten sie als "mangelhaft"

Foto: imago images/Westend61

Bei Hundefutter müssen Kunden mit großen Qualitätsunterschieden rechnen. Das zeigt eine Stichprobe der Stiftung Warentest , die Hundefutter aus der Dose und tiefgekühlte Menüs aus rohem Fleisch geprüft hat. Fast jedes dritte Feuchtfutter fiel dabei durch und erhielt die Note "mangelhaft", heißt es.

Demnach eignen sich von den 31 untersuchten Alleinfuttermitteln neun nicht als Alleinfutter. Mal ist es zu viel Jod, mal zu wenig Linolsäure, Kalium und Phosphor. Auch fehlendes Vitamin D, ein schwer lesbares Etikett, falsche Werbeaussagen - wie beispielsweise der Formulierung "hausgemacht" - oder fehlende Fütterungshinweise kritisieren die Tester.

Unter die als "mangelhaft" bezeichneten Produkte fielen auch alle fünf getesteten Barf-Menüs. Das sind tiefgekühlte Fleisch-Gemüse-Mahlzeiten, der Begriff steht für "biologisches, artgerechtes Rohfutter". Die Tester bemängeln jedoch fehlende Vitamine und Mineralstoffe sowie eine oft zu hohe Keimbelastung. Das sei alles andere als ausgewogen, so das Urteil.

Für sechs Futter sprechen sie dagegen eine Empfehlung und die Note "sehr gut" aus. Produkte von Lidl, Aldi Süd, Netto und Penny eigneten sich für kleinere Hunde. Für große Tiere seien Dosen von Edeka und Netto eine sehr gute Wahl.

cop/dpa