Stiftung Warentest Brandgefahr bei Haarglättern und Lockenstäben

Die Stiftung Warentest hat 16 Haarglätter und Lockenstäbe unter die Lupe genommen - mit teils dramatischen Ergebnissen. Bei einem Gerät bekamen die Prüfer die Mängel schmerzhaft zu spüren.
Symbolbild

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Foto: energyy/ Getty Images/iStockphoto

Widerspenstige und krause Haare glätten oder umgekehrt glattes Haar wellen und Korkenzieherlocken tragen - mit Haarglättern, Lockenstäben und sogenannten Curlern ist das möglich. Doch fast ein Drittel der Geräte ist nach Einschätzung der Stiftung Warentest gefährlich. Ihnen fehlt entweder die Abschaltautomatik oder die Verbrennungsgefahr ist zu hoch.

Ingesamt hat die Stiftung Warentest 16 Geräte überprüft. Die ausführlichen Ergebnisse der Untersuchung werden in der Januarausgabe der Zeitschrift "test" veröffentlicht.

In der Untersuchung fielen unter anderem drei von neun geprüften Lockenstäben wegen Mängeln bei der elektrischen Sicherheit oder wegen Verbrennungsgefahr durch - zweien davon fehlte die Abschaltautomatik, sie heizten also ununterbrochen weiter und sind somit eine Brandgefahr. Bei dem dritten verbrannten sich die Tester an dem Heizkolben, weil sie die aufgewickelten Strähnen selbst festhalten mussten.

Auch zwei Curler schnitten mangelhaft ab: Sie zogen im Test die Haare ein und gaben sie nicht mehr frei. Bei den sieben geprüften Haarglättern gab es ebenfalls zweimal die Note mangelhaft. Erneut fehlte hier die Abschaltautomatik. Eines dieser Geräte heizte außerdem nicht nur die Platten auf, sondern auch das Gehäuse. Mit über 90 Grad an manchen Stellen reiche das, um sich Kopfhaut, Ohren oder Finger zu verbrennen.

Bei den mit gut bewerteten Geräten lobten die Tester zugleich das Ergebnis und die sichere Anwendung.

Die Ergebnisse der Auswertung hat die Stiftung Warentest hier  und hier  veröffentlicht.

beb/afp

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