Ländervergleich Wo Strom und Gas am teuersten sind

In Hamburg ist Gas deutschlandweit am günstigsten, Strom dagegen am teuersten. In Bremen sind die Energiepreise besonders niedrig, in Thüringen besonders hoch. Wie schneidet Ihr Bundesland ab? Der Vergleich.

Straßenbeleuchtung in Berlin
DPA

Straßenbeleuchtung in Berlin

Von


Die Energiepreise liegen von Bundesland zu Bundesland um mehrere hundert Euro auseinander. Das ergibt der sogenannte Verbraucheratlas des Vergleichsportals Verivox. Während ein Durchschnittshaushalt mit 4000 Kilowattstunden Verbrauch in Bremen jährlich 1045 Euro für Strom zahlt, sind es in Hamburg 1138 Euro. Gas kostet in Hamburg pro Jahr 962 Euro, im Saarland dagegen 1393 Euro.

Die Preisunterschiede hängen im wesentlichen von zwei Faktoren ab: wie clever die Stromversorger einkaufen und wie gut das Verhältnis von Angebot und Nachfrage ist.

Verbraucher, die aus der Grundversorgung in einen anderen Tarif wechseln, können eine Menge Geld sparen. Wer in Berlin zum günstigsten Stromanbieter wechselt, spart pro Jahr bis zu 500 Euro. Thüringer, die sich einen neuen Gasversorger suchen, haben jährlich bis zu 882 Euro mehr auf ihrem Konto.

Groß sind auch die Unterschiede bei den Entgelten, die Verbraucher über ihre Strom- und Gasrechnung an die zuständigen Netzbetreiber abführen. Laut Verbraucheratlas zahlen Brandenburger bis zu 70 Prozent mehr als Bremer. Hauptfaktoren für die starken Schwankungen sind die Bevölkerungsdichte und Geographie in den einzelnen Ländern.

Wie Ihr Bundesland bei den Strom- und Gaspreisen abschneidet, entnehmen Sie folgendem Vergleich.





NDR-Reportage
Mehr zum Thema


insgesamt 68 Beiträge
Alle Kommentare öffnen
Seite 1
i.dietz 28.10.2016
1. Egal wie und wo
Stromsparen lohnt nicht - die nächst EEG-Umlagen-Erhöhung steht bestimmt wieder vor der Tür ! Die nächste EU-Regelungswut ist auch schon angekündigt: intelligente Stromableser ?!
bluestar2000 28.10.2016
2. So viel zur Mär ...
.... dass im Osten alles sooooo viel billiger ist als im Westen udn darum die Löhne gedrückt warden können. Das ist alles Dummfug! Die Butter kostet hier keinen Cent weniger als in Hamburg, das Benzin tendenziell eher mehr, die Mieten gleichen sich in Gegenden mit gleicher Struktur auch sehr stark an ... das einzige, wo der Westen kostentechnisch negative punktet, ist der Landerwerb! Also wieder ein Argument für Lohnangleichung!!!!
felisconcolor 28.10.2016
3. Solange
ich als "EU-Bürger" meinen Strom nicht EU-weit einkaufen kann ist das ganze eh eine Lachnummer.
bluestar2000 28.10.2016
4. Stromsparen lohnt nicht
Zitat von i.dietzStromsparen lohnt nicht - die nächst EEG-Umlagen-Erhöhung steht bestimmt wieder vor der Tür ! Die nächste EU-Regelungswut ist auch schon angekündigt: intelligente Stromableser ?!
Da haben Sie weitestgehend durchaus Recht. Ich finde die Idee mit den intelligenten Stromablesern auch sehr verwunderlich. Nur weil ich weiß, WANN meine stromfressende Waschmaschine läuft, hab ich doch keine Mehrinformation. Das Auffinden von Stromfressern geht ja wohl sehr viel einfacher!
stereotyp72 28.10.2016
5. kommunale Steuern
Auch bei kommunale Steuern, Angaben und Beiträgen gibt es extreme Unterschiede - sogar zwischen Nachbarorten, die Spanne der Kita-Gebühren reicht von 60 bis weit über 600 EUR pro Monat. Noch schlimmer sind die Straßenausbaubeiträge. Die gibt es auch nicht in jedem Bundesland.
Alle Kommentare öffnen
Seite 1
Diskussion geschlossen - lesen Sie die Beiträge! zum Forum...

© SPIEGEL ONLINE 2016
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung


TOP
Die Homepage wurde aktualisiert. Jetzt aufrufen.
Hinweis nicht mehr anzeigen.