Studie 54 Prozent der US-Firmen verbieten Facebook-Nutzung

Soziale Netzwerke sind beliebt - allerdings nicht bei Arbeitgebern: 54 Prozent der US-Firmen mit mindestens 100 Mitarbeitern verbieten nach einer Umfrage die Nutzung von sozialen Netzwerken während der Arbeitszeit. In nur zehn Prozent der Unternehmen gibt es gar keine Einschränkungen.
Facebook:

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Foto: Adrian Wyld/ The Canadian Press

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Washington - In mehr als jedem zweiten US-Unternehmen ist für die Angestellten während der Arbeitszeit ein Besuch in Internetnetzwerken wie Facebook tabu. Einer Umfrage zufolge ist es in 54 Prozent der befragten 1400 Firmen mit mindestens 100 Mitarbeitern "gänzlich verboten", während der Arbeit auf Websites von sozialen Netzwerken wie , oder zu surfen.

In 19 Prozent der US-Firmen dürfen sich die Angestellten "nur für berufliche Zwecke" auf diesen Seiten einloggen. Eine "beschränkte private Nutzung" ist in 16 Prozent der befragten Unternehmen erlaubt. In jeder zehnten Firma gibt es hingegen gar keine Beschränkung.

Hinter der Umfrage steht das unabhängige Forschungsunternehmen Robert Half Technology mit Sitz im US-Bundesstaat Kalifornien. Für die Beschränkung vieler Firmen, in sozialen Netzwerken am Arbeitsplatz zu surfen, zeigte dessen Geschäftsführer Dave Willmer Verständnis: Durch die Nutzung von Facebook und Co. könne die "Aufmerksamkeit" der Angestellten von "weitaus dringlicheren Dingen" abgelenkt werden, sagte er.

böl/AFP
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