Wegen steigender Infektionsszahlen Telefonische Krankschreibung wieder möglich

Die Krankschreibung per Telefon war wegen sinkender Infektionszahlen gerade erst ausgelaufen. Nun wird sie wieder eingeführt. Sie gilt vorerst bis Ende November.
Foto: Arno Burgi/ dpa

Die telefonische Krankschreibung ist angesichts steigender Corona-Infektionszahlen ab sofort wieder möglich. Sie gilt vorerst befristet bis zum 30. November, teilte der Gemeinsame Bundesausschuss von Ärzten, Krankenkassen und Krankenhäusern (G-BA) mit. Damit müssen Patienten mit leichten Atemwegserkrankungen nicht in die Arztpraxis kommen, sondern können das Telefon nutzen. Eine telefonische Krankschreibung gilt für bis zu sieben Tage. Sie kann einmal um bis zu weitere sieben Tage verlängert werden.

Mit dem Wiedereinsetzen der telefonischen Krankschreibung folge der G-BA dem Leitsatz »Vorsicht statt unnötiger Risiken«, hieß es. So sollten volle Wartezimmer in Arztpraxen und das Entstehen neuer Infektionsketten vermieden werden. Die Regel sei nötig, weil Videosprechstunden noch nicht überall angeboten würden.

Die telefonische Krankschreibung war wegen sinkender Infektionszahlen nach zwei Jahren zum 1. Juni ausgelaufen. Eine Wiederaufnahme behielt sich der G-BA schon damals jedoch vor. Das Instrument war erstmals im Frühjahr 2020 eingeführt und mehrfach verlängert worden.

hej/AFP
Die Wiedergabe wurde unterbrochen.