Defekte Airbags Toyota ruft weltweit 3,4 Millionen Autos zurück

Es könne passieren, dass sich bei einem Unfall der Airbag nicht öffne: Mit dieser Begründung ruft Toyota 3,4 Millionen Autos zurück. Betroffen ist vor allem Amerika.
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Foto: DAVID MCNEW/ AFP

Der japanische Autobauer Toyota ruft weltweit rund 3,4 Millionen Autos wegen einer möglichen Fehlfunktion der Bordelektronik zurück. Es könne passieren, dass sich bei einem Unfall der Airbag nicht öffne, teilte eine Sprecherin in Tokio mit.

2,9 Millionen der betroffenen Autos entfallen demnach auf Nord-, Mittel- und Südamerika, darunter die Modelle Corolla (Baujahre 2011-2019), Matrix (2011-2013), Avalon (2012-2018) und Avalon Hybrid (2013-2018). Weder Europa noch Japan seien von dem Rückruf betroffen.

Die Fahrzeuge seien möglicherweise mit einem elektronischen Steuerungsgerät (ECU) ausgestattet, das Signale von Crash-Sensoren empfange und Airbags sowie Gurtstraffer aktiviere, erklärte das Unternehmen. Diese ECU böten möglicherweise nicht genug Schutz vor bestimmten elektronischen Geräuschen bei Zusammenstößen. Dies könne dazu führen, dass die Airbags beziehungsweise Gurtstraffer nicht aktiviert würden. Toyota rüstet eigenen Angaben zufolge kostenlos einen Geräuschfilter nach.

aar/dpa/Reuters
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