Währung in Gefahr Wie Anleger von der Euro-Krise profitieren

Ganze Staaten wanken, sie türmen enorme Schulden auf, und der Euro verliert an Wert: Manche Privatanleger fürchten schon den Crash der Gemeinschaftswährung. Doch tatsächlich können sie von der Krise profitieren - auch ohne fiese Zocker-Tricks.

Gestapelte Goldbarren: In Krisenzeiten hat Gold immer Hochkonjunktur
ddp

Gestapelte Goldbarren: In Krisenzeiten hat Gold immer Hochkonjunktur

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Hamburg - Europas Politik ist in Aufruhr: Griechenland und Irland mussten vor der Pleite gerettet werden, auch andere Länder drohen an ihren Schulden zu ersticken. Der Euro verliert an Wert. gegenwärtig liegt der Kurs nur noch bei etwa 1,33 Dollar. Einige Experten sprechen schon von einer ernstzunehmenden Gefahr für die Gemeinschaftswährung - und damit für die gesamte Union.

Der Trend ist eindeutig: Trotz der Milliardenhilfen für Irland und Griechenland, dem 750-Milliarden-Euro-Rettungschirm und dem kürzlich vereinbarten Krisenmechanismus für die Jahre nach 2013 glaubt an den Märkten niemand so recht an einen glücklichen Ausgang der schweren Krise.

Im Gegenteil: Eher dürfte sich die Lage noch verschärfen. Einige Investoren wetten auf den Fall Portugals, Spaniens und Italiens. Neuerdings geraten selbst Länder wie Belgien - die bisher als stabil galten - in den Krisenstrudel. Politiker und Ökonomen denken bereits laut über eine Ausweitung des Rettungspakets nach, gar über eine Verdopplung der Hilfen auf 1,5 Billionen Euro. Und die Europäische Zentralbank (EZB) setzt ihren zügigen Ausstieg aus den Krisenhilfen zunächst nicht fort, obwohl sie das ursprünglich vorhatte.

Doch welche Auswirkungen hat die Euro-Krise für private Anleger? Wie sollten sie jetzt reagieren? Tatsächlich gibt es Möglichkeiten für Sparer, an der europäischen Schuldenkrise zu verdienen - auch wenn sie das Zocker-Gen nicht in sich tragen. Ein Kurzüberblick.

insgesamt 18 Beiträge
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Peddersen, 06.12.2010
1. ...naja....
Zitat von sysopGanze Staaten wanken, sie türmen enorme Schulden auf, und der Euro verliert an Wert: Manche Privatanleger fürchten schon den Crash der Gemeinschaftswährung. Doch tatsächlich können sie von der Krise profitieren - auch ohne fiese Zocker-Tricks. http://www.spiegel.de/wirtschaft/service/0,1518,732695,00.html
Ironie an: Was für Tips - genial! Ironie aus BTW: Solange die Aktienkurse steigen, weil Arbeitsplätze wegrationalisiert werden, sind Aktien ein NoGo.
rplay 06.12.2010
2. ...
also so richtig den Tipp, wie ich von der Eurokrise profitieren könnte hab ich in dem Artikel nicht gefunden ... jeder "Gelegenheit" wird im nächsten Satz bereits wieder relativiert und auf die hohen Risiken verwiesen .... Staatsanhleihen -> was nutzen mir hohe Zinsen, wenn ich zum schluß nur noch 80 oder noch weniger % von meinem Einsatz wieder bekomme? Immobilien -> klar, der einzige, der davon profitiert ist eindeutig der Makler .. man kann davon ausgehen, daß die guten Lagen von den Einheimischen bereits gekauft worden sind, Krise hin oder her ... und sollte es tatsächlich welche geben, die ihre Hütte an einen Ausländer verkaufen müssen und das zu einem niedrigeren Preis, dann viel Spaß bei den Sicherheitsmaßnahmen .... oder glaubt irgendjemand, daß die eingeworfenen Scheiben dann ein Zufall sind? Gold -> sehr schön, wenn sie den super Tipp vor 10 Jahren gegeben hätten, wenn der Preis jetzt jenseits von gut & böse ist, muß ich die Hysterie auch nicht noch mehr befeuern ... Aktien -> schon eher ... wobei sie bereits recht hoch sind ... werden wahrscheinlich noch weiter steigen, wenn die USA weiterhin so fleißig Geld drucken werden ... frag mich allerdings, was es den Maschinenbauern und Autoherstellern nutzt, bunter Papierchen mit einem $ Zeichen drauf zu erhalten, wofür sie sich dann nichts kaufen können ... Rohstoffe -> wird nur so lange gut gehen, wie die USA die $ drucken ... und China weiter wächst ..... sind inzwischen nämlich auch recht teuer geworden ... finde den Euro gar nicht so schwach, ist immer noch mehr Wert als bei seiner Einführung ....
tlogor 06.12.2010
3. Alles Quatsch
Ich vertraue dem Spiegel zutiefst. Vor ein zwei Wochen titelte der Spiegel noch: "Europas Superstar trotzt dem Krisendomino". http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,1518,730469,00.html Die Wortschöpfung hat fast satirischen Wert. Und was rät der Spiegel jetzt den Anlegern? In Staatsanleihen investieren! Bei welchen Staaten? Bei den Staten, die nur noch auf den Rettungsschirm bauen können Übrigens in der DDR war es ja auch so: man muss zwischen den Zeilen lesen. So etwas gilt auch wieder in unserer BRD, je nachdem, wo man gerade eine Aussage trifft.
schensu 06.12.2010
4. Ah ja,
Zitat von sysopGanze Staaten wanken, sie türmen enorme Schulden auf, und der Euro verliert an Wert: Manche Privatanleger fürchten schon den Crash der Gemeinschaftswährung. Doch tatsächlich können sie von der Krise profitieren - auch ohne fiese Zocker-Tricks. http://www.spiegel.de/wirtschaft/service/0,1518,732695,00.html
nun ist die Yasmin dran, die geneigten Spiegelleser an den unseligen Roulettetisch zu komplimentieren. Also Leute, ist alles gar nicht so schlimm, macht einfach mit! Profitiert von der Krise. Wie pervers darf es denn noch werden?
hrendler 06.12.2010
5. Negativer Aufhänger
Ganze Staaten wanken, sie türmen enorme Schulden auf, und der Euro verliert an Wert: Manche Privatanleger fürchten schon den Crash der Gemeinschaftswährung. Doch tatsächlich können sie von der Krise profitieren - auch ohne fiese Zocker-Tricks. ----------------------------------------------------------- Ich finde es schon verwerflich,immer mit einer negativen Schlagzeile zu beginnen,und am Schluss im Positiven zu schwelgen. Im speziellen sind diese Erscheinungen immer im Zusammenhang mit dem Euro zu sehen,vor allem bei Spiegel online!
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