Trockener Sommer Deutsche Winzer fahren größte Weinernte seit 19 Jahren ein

Der Dürresommer 2018 hat in Deutschland zu geringen Ernten geführt. Allerdings nicht beim Wein: Die Lager sind besser gefüllt als sonst. Viele Weine sind von hervorragender Qualität.

Weinlese in Rheinland-Pfalz
Andreas Arnold / DPA

Weinlese in Rheinland-Pfalz


Winzer in Deutschland haben im heißen und trockenen Sommer 2018 eine außergewöhnliche Weinernte eingefahren. Insgesamt produzierten sie mit 1,03 Milliarden Litern Wein und Most die größte Jahresmenge seit 1999, teilte das Statistische Bundesamt mit. Damit stieg die Weinerzeugung um 38 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Knapp zwei Drittel waren weiße Weine, während der Anteil von Roten und Rosé im Vergleich zum Vorjahr um 5 Prozentpunkte auf 34 Prozent zurückging. Von der Ernte könnten rund 1,4 Milliarden 0,75-Liter-Flaschen abgefüllt werden.

Mit 37 Prozent erreichte ein gutes Drittel der Weine die höchste Qualitätsstufe "Prädikat". Eine größere Menge Prädikatswein hatte es zuletzt 2003 gegeben. Erntereichstes Weinanbaugebiet blieb Rheinhessen mit 28 Prozent vor der Pfalz mit 19 Prozent.

kko/dpa

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AirSeal 05.08.2019
1. Trotz Hitzewelle und Dürre ?
Aber die Weinbauern werden nicht die Einzigen sein die solche Rekordernten einfahren , denn sehe ich mich in unseres Region im Süden Deutschland um , so stehen u.a. die Getreide;- und Maisfelder und der Obstbau optimal da , gutes Wachstum und keine zerstörte Felder durch Dürre oder extremes Unwetter , alles wächst prächtig und der Regen der letzten Tage gab nochmals einen Schub und nun folgt die kommenden Wochen die Ernte . Somit ist es in dem Jahr wohl eher so, das dieser bis dato als zu heißer und zu trockener Sommer dargestellte Jahreszeit und als eine sichtbares Zeichen des Menschen gemachten Klimawandels umschrieben , gute Ernten einbringen wird und der Natur nicht einmal im Ansatz den Schaden zugefügt hat den man schon seit Juni spekulierte
geotie1 05.08.2019
2.
Zitat von AirSealAber die Weinbauern werden nicht die Einzigen sein die solche Rekordernten einfahren , denn sehe ich mich in unseres Region im Süden Deutschland um , so stehen u.a. die Getreide;- und Maisfelder und der Obstbau optimal da , gutes Wachstum und keine zerstörte Felder durch Dürre oder extremes Unwetter , alles wächst prächtig und der Regen der letzten Tage gab nochmals einen Schub und nun folgt die kommenden Wochen die Ernte . Somit ist es in dem Jahr wohl eher so, das dieser bis dato als zu heißer und zu trockener Sommer dargestellte Jahreszeit und als eine sichtbares Zeichen des Menschen gemachten Klimawandels umschrieben , gute Ernten einbringen wird und der Natur nicht einmal im Ansatz den Schaden zugefügt hat den man schon seit Juni spekulierte
Naja, Wassermolenenbauern werden sich bestimmt auch gefreut haben. Man sollte sich aber nicht ein einzelnes Feld anschauen, sondern was insgesamt nachher im Speicher ist. Dazu sollte man sich auch die Natur Drumherum anschauen, wie es der geht, denn ein Land nur noch aus Kulturpflanzen sollte es nicht sein. Das wäre von uns Menschen doch sehr egoistisch!
ambulans 05.08.2019
3. @airseal,
Zitat von AirSealAber die Weinbauern werden nicht die Einzigen sein die solche Rekordernten einfahren , denn sehe ich mich in unseres Region im Süden Deutschland um , so stehen u.a. die Getreide;- und Maisfelder und der Obstbau optimal da , gutes Wachstum und keine zerstörte Felder durch Dürre oder extremes Unwetter , alles wächst prächtig und der Regen der letzten Tage gab nochmals einen Schub und nun folgt die kommenden Wochen die Ernte . Somit ist es in dem Jahr wohl eher so, das dieser bis dato als zu heißer und zu trockener Sommer dargestellte Jahreszeit und als eine sichtbares Zeichen des Menschen gemachten Klimawandels umschrieben , gute Ernten einbringen wird und der Natur nicht einmal im Ansatz den Schaden zugefügt hat den man schon seit Juni spekulierte
dass heiße trockene sommer den winzern - wenn auch sonst alles klappt - rekord-ernten bescheren (können), liegt vor allem daran, dass die rebe (vitis vinifera) ziemlich genügsam ist. ihr genügt auch schon recht wenig wasser, wenn sie es wenigstens mit ihren wurzeln erreichen kann; zuviel (nasse füße) ist hingegen absolut nix. junge rebstöcke stehen oft unter stress (nicht tief genug), alte hingegen haben ihren weg bereits gefunden und bleiben damit beständig. warm im sommer, kalt im winter - für wein kein problem; man ist halt genügsam ... mfg, dr. ambulans (alle kassen)
AirSeal 05.08.2019
4.
Zitat von geotie1Naja, Wassermolenenbauern werden sich bestimmt auch gefreut haben. Man sollte sich aber nicht ein einzelnes Feld anschauen, sondern was insgesamt nachher im Speicher ist. Dazu sollte man sich auch die Natur Drumherum anschauen, wie es der geht, denn ein Land nur noch aus Kulturpflanzen sollte es nicht sein. Das wäre von uns Menschen doch sehr egoistisch!
Diese Natur drumherum sehe ich , und zwar vom Schwarzwald bis nach Augsburg und von Stuttgart bis zum Bodensee . Ich sehe hier auch keinerlei Schäden in der für unsere Region typische Natur , im Gegenteile! Es blüht und grünt alles prächtig, wir hatten seit Jahren nicht mehr soviel Greifvögel wie diese seit ca. 3 Jahren festgestellt werden und auch zu sehen sind . Auch Störche die brüteten werden immer mehr ........ Aber wer eben nur den angeblich vom Mensch eingeläuteten Weltuntergang sehen will , will das ja nicht hören und verschließt in der Stadt lebend, vor der schönen Natur die Augen . Aber wer gerne diese depressive Stimmung braucht, soll sie haben , ich brauche sie nicht und erfreue mich als auf dem Land lebender Menschen jeden Tag an dem was ich sehe und in er Natur erleben darf
geotie1 05.08.2019
5.
Zitat von AirSealDiese Natur drumherum sehe ich , und zwar vom Schwarzwald bis nach Augsburg und von Stuttgart bis zum Bodensee . Ich sehe hier auch keinerlei Schäden in der für unsere Region typische Natur , im Gegenteile! Es blüht und grünt alles prächtig, wir hatten seit Jahren nicht mehr soviel Greifvögel wie diese seit ca. 3 Jahren festgestellt werden und auch zu sehen sind . Auch Störche die brüteten werden immer mehr ........ Aber wer eben nur den angeblich vom Mensch eingeläuteten Weltuntergang sehen will , will das ja nicht hören und verschließt in der Stadt lebend, vor der schönen Natur die Augen . Aber wer gerne diese depressive Stimmung braucht, soll sie haben , ich brauche sie nicht und erfreue mich als auf dem Land lebender Menschen jeden Tag an dem was ich sehe und in er Natur erleben darf
Na wenn das so ist, warum warnen die Forscher immer vor dem heißen Klima, die Bauern vor Ernteausfälle und der Waldbesitzer zeigt seine vertrockneten, mit Borkenkäfer zerfressene Bäume. Natürlich kann man auf ausgesuchten Wege alles gut finden, aber ich nehme kein Zeug um auf eine positive Stimmung zu kommen. Und eine Schwalbe macht noch keinen Sommer, aber mehrere heiße Sommer kann Kleintieren das Leben schwer machen oder bevorzugt den Tisch bereiten. Ich wünsche Ihnen viel Spaß in ihrer Natur. Selbst werde ich es auch haben, aber leider mit gemischten Gefühlen.
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