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GLÜCKSSPIEL Sieg für Umwelt-Lotto

aus DER SPIEGEL 25/1998

Das Verwaltungsgericht Hannover hat am vergangenen Freitag den Weg für eine neue Umwelt- und Entwicklungshilfe-Lotterie geebnet. Neun gemeinnützige Organisationen wie Unicef, Greenpeace, Misereor und die Welthungerhilfe dürfen, so das Gericht, in Niedersachsen ein Glücksspiel veranstalten. Die Landesregierung von Gerhard Schröder wollte die neue Konkurrenz der staatlichen Lotterien verhindern. Schließlich sind die öffentlichen Lotterie-Veranstalter mit einem bundesweiten Umsatz von über 14 Milliarden Mark eine lukrative Einnahmequelle. Unicef und seine Partner wollen ihr Umwelt-Lotto jetzt auch in anderen Bundesländern beantragen. Neu an der Lotterie ist, daß Postleitzahlen als Losnummern gelten. In den Niederlanden ist dieses Lotto-Prinzip schon seit 1990 ein Publikumsrenner. Fast jeder zweite Haushalt, schwärmen die Organisatoren, spielt dort mit.

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