Siemens Acer soll Handysparte retten

Der Technologiekonzern Siemens kommt nach Informationen der "Süddeutschen Zeitung" einer Lösung für seine angeschlagene Handysparte offenbar näher. Der taiwanesische Elektrokonzern Acer habe Interesse an einem Einstieg in das defizitäre Geschäftsfeld, berichtet das Blatt.


Handy-Produktion bei Siemens: Komplettverkauf nicht geplant
DDP

Handy-Produktion bei Siemens: Komplettverkauf nicht geplant

München - Die Verhandlungen seien bereits weit fortgeschritten, schreibt die "Süddeutsche" unter Berufung auf Finanzkreise. Auch die Gespräche mit anderen Interessenten würden fortgesetzt. Nach "SZ"-Informationen geht es bei den Verhandlungen mit Acer um eine Kooperation und nicht um einen Komplettverkauf des Geschäftsfeldes. Acer mit Sitz in Taipeh ist in Europa vor allem als Computerhersteller bekannt geworden, wolle aber sein Geschäft mit Multimedia-Elektronik in Zukunft ausbauen, heißt es in dem Bericht.

Beide Seiten hätten eine Stellungnahme abgelehnt. "Das kommentieren wir nicht", zitiert die "SZ" einen Siemens- Sprecher. Er kündigte jedoch an, der Konzern werde bei der Vorlage seiner Halbjahres-Bilanz am Mittwoch in Lissabon zur Zukunft der Kommunikationssparte Stellung beziehen.



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